Fürstin Charlène von Monaco und ihr Mann Albert haben am Abend des 26. Januar zur Fackel gegriffen. Traditionell wird an diesem Datum an der Küste Monacos ein hölzernes Fischerboot verbrannt. Foto: dpa

Zu Ehren der Heiligen Devota: Fürstin Charlène von Monaco und ihr Mann Albert haben gemeinsam ein Fischerboot in Brand gesetzt. So ist es Tradition in Monaco. Die zwei Wochen vor Weihnachten geborenen Zwillinge Gabriella und Jacques waren nicht dabei.

Monaco/Stuttgart - Fürstin Charlène von Monaco macht sich seit der Geburt ihrer Zwillinge Gabriella und Jacques im Dezember auf der Bühne der Reichen und Schönen rar. Doch das Fest zu Ehren der Heiligen Devota ließ sich die Monegassenfürstin nicht entgehen. Zusammen mit ihrem Mann Albert II. hat sie am Abend des 26. Januar ein hölzernes Fischerboot feierlich in Brand gesteckt. Gabriella und Jacques begleiteten ihre Eltern allerdings nicht.

Weder beim traditionellen Auftritt der Grimaldis beim Zirkusfestival in Monte Carlo zeigte sich die 36-Jährige, noch ließ sich die zweifache Mutter bisher auf den Haute Couture Schauen in Paris blicken. Auch die Zwillinge waren bisher nur ein Mal in der Öffentlichkeit zu sehen. Am 7. Januar zeigten sich die sichtlich stolzen Eltern mit ihrem Nachwuchs an einem Fenster des Palasts.

Der Brauch von St. Devote geht auf die Geschichte der Märtyrerin und Heiligen Devota zurück. Das Boot mit ihrem Leichnam soll bei einem Sturm auf dem Weg von Korsika nach Afrika am 27. Januar 304 an der Küste Monacos angelandet sein. Devota ist die Schutzpatronin von Monaco und von Korsika. Jedes Jahr wird seit 1924 zur Erinnerung an die Heilige am Abend des 26. Januar ein Boot vor der Kirche verbrannt.

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