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Ein vierjähriges Mädchen ist bei einem Wohnungsbrand in Bad Saulgau (Landkreis Sigmaringen) am Freitagmorgen an einer Rauchvergiftung gestorben.

Bad Saulgau/Pforzheim - Ein vierjähriges Mädchen ist am Freitag bei einem Wohnungsbrand umgekommen - die verzweifelte Mutter wurde bei ihren Rettungsversuchen schwer verletzt. Bei einem Brand in Pforzheim wurden drei Mädchen verletzt.

Der Brand im oberschwäbischen Bad Saulgau (Kreis Sigmaringen) war im Dachgeschoss ausgebrochen, wo das Mädchen sein Zimmer hatte. Das gesamte Haus sei so stark verraucht gewesen, dass die 25 Jahre alte Mutter keine Chance gehabt hätte, zu ihrem Kind durchzudringen. Die Vierjährige erstickte in ihrem Zimmer. Der Vater war zu diesem Zeitpunkt bereits auf der Arbeit.

Als eine Nachbarin die Rettungskräfte alarmierte, war die Rauchentwicklung schon extrem stark. Ein Atemschutztrupp fand dann das tote Mädchen. Die Mutter und ein Feuerwehrmann wurden mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Mehrere Notfallseelsorger kümmerten sich um die 53 Feuerwehrleute. Die Kriminalpolizei will nun klären, wie es zu dem Schwelbrand kam.

Glimpflicher, aber dennoch schmerzhaft ist ein Zimmerbrand in Pforzheim ausgegangen. Drei Mädchen wurden dabei verletzt, eines davon schwer. Die Polizei ging am Freitag zunächst davon aus, dass die drei Freundinnen gezündelt hatten. In dem Zimmer wurde ein Feuerzeug gefunden. Der Brand war am frühen Donnerstagabend ausgebrochen. Die Mädchen konnten die Flammen zwar noch löschen, bevor die Feuerwehr eintraf. Die 13-Jährige erlitt aber schwere Brandwunden im Gesicht und an den Händen. Ihre Freundinnen wurden leichter verletzt, kamen aber auch wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung in eine Klinik. Die Wohnung und das Mehrfamilienhaus wurden nicht beschädigt.

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