Klopfer hatte seine Bewerbung vier Tage nach dem Rücktritt von Ex-Clubchef Wolfgang Dietrich Mitte Juli öffentlich gemacht. Foto: Stadt Schorndorf

Matthias Klopfer, Schorndorfs Oberbürgermeister, würde sich im Fall seiner Wahl auch als Präsident des VfB Stuttgart politisch deutlich positionieren – das würde er sich gerade auch von erfahrenen Profifußballern wie beispielsweise Mario Gomez wünschen.

Schorndorf - Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer würde sich im Fall seiner Wahl auch als Präsident des VfB Stuttgart politisch deutlich positionieren. „Ich habe eine extrem klare Haltung gegen Rechts“, sagte der 51 Jahre alte SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Beim DFB-Pokalspiel des VfB bei Hansa Rostock am 12. August habe er im Fernsehen etwa ein Banner mit altdeutscher Schrift und fragwürdigem Aufdruck im Stadion gesehen. „Da dachte ich, mich trifft der Schlag“, erzählte er.

Klare Positionierung auch von Profifußballern

„Als Präsident hätte ich da sofort was gesagt, da musst du etwas sagen.“ Eine solche Positionierung würde er sich gerade von erfahrenen Profifußballern wie beispielsweise Mario Gomez auch wünschen.

Klopfer hatte seine Bewerbung um das Präsidenten-Amt beim Fußball-Zweitligisten vier Tage nach dem Rücktritt von Ex-Clubchef Wolfgang Dietrich Mitte Juli öffentlich gemacht. Bis zum 15. September können sich interessierte Mitglieder des Fußball-Zweitligisten unter gewissen Voraussetzungen noch bewerben. Daneben können dem Vereinsbeirat des Clubs auch andere geeignete Mitglieder vorgeschlagen werden. Anschließend will das Gremium zwei Kandidaten auswählen, die sich auf der Mitgliederversammlung am 15. Dezember zur Wahl stellen werden.

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