Diventreffen auf der Berlinale: Die Schauspielerinnen Iris Berben, Andie MacDowell und Heike Makatsch (von links). Foto: Getty Images Europe

Die Berlinale biegt auf der Zielgeraden ein: Am Samstag werden die begehrten Bären verliehen. Zwischenbilanz aus Autogrammjäger-Sicht – welche Stars waren schon da? Und wer kommt noch?

Berlin - Über die Halbzeit ist man schon hinaus bei der Berlinale. Bereits diesen Samstag geht das Filmfestival mit der Verleihung der Bären zu Ende. Höchste Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen: Welche nationalen und internationalen Filmstars waren schon an der Spree? Und wer wird in den verbleibenden Tagen noch erwartet?

Wer noch kommt

Charlotte Rampling bekommt auf der Berlinale am Donnerstag den Goldenen Ehrenbären verliehen. Die 73-jährige Britin ist seit fast Jahrzehnten vor der Kamera zu sehen. Im Rahmen der ihr gewidmeten Hommage mit elf Filmen wird nach der Preisübergabe „Der Nachtportier“ gezeigt.

Am Freitag feiert die Doku „Weil du nur einmal lebst - Die Toten Hosen auf Tour“ auf der Berlinale Premiere. Regisseurin Cordula Kablitz-Post hat die deutsche Band ein Jahr lang mit der Kamera begleitet.

Am Samstag dann der Höhepunkt des Festivals: Die Verleihung des Goldenen Bären.

Wer schon da war

Bei der Eröffnungsgala am vergangenen Donnerstag war der rote Teppich hochkarätig besetzt: US-Schauspielerin Andie MacDowell gab sich die Ehre, aber auch nationale Gäste wie Iris Berben, Heike Makatsch, Marius Müller-Westernhagen oder Anke Engelke, die auch durchs Programm führte.

Eröffnet wurde der Programmreigen mit dem Film „The Kindness of Strangers“: In dem Sozialdrama mit Bill Nighy geht es um mehrere Menschen in Lebenskrisen, deren Wege sich in New York kreuzen.

Diane Kruger stellte in Berlin ihren neuen Film „Die Agentin“ vor. Darin spielt sie eine Mossad-Agentin. In dem Spionage-Thriller stand sie zusammen mit Martin Freeman vor der Kamera, der ebenfalls auf der Berlinale zu Gast war.

Dass er Hollywoods Chamäleon ist, bewies einmal mehr Christian Bale. Er war in Berlin, um seinen Film „Vice - Der zweite Mann“ außer Konkurrenz zu zeigen. Darin spielt Bale den ehemaligen US-Vizepräsidenten Dick Cheney. Für die Rolle ist er für einen Oscar nominiert.

Hollywoodstar Casey Affleck, der vor zwei Jahren für seine Rolle in dem Drama „Manchester by the Sea“ einen Oscar gewann, war auch schon da: Sein neuer Film „Light of My Life“ lief bei der Berlinale in der Nebenreihe Panorama; bei dem Drama führte der 43-Jährige auch Regie.

„12 Years A Slave“-Star Chiwetel Ejiofor stellte das Familiendrama „The Boy Who Harnessed the Wind“ vor.

Die französische Schauspielerin Juliette Binoche ist gleich in zweifacher Funktion an der Spree: Zum einen als Jury-Präsidentin, zum anderen stellte sie ihren Film „Celle que vous croyez“ vor – allerdings außerhalb des Wettbewerbs.

Regisseur Fatih Akin präsentierte seinen neuen Film „Der Goldene Handschuh“. Die Literaturverfilmung erzählt vom Serienmörder Fritz Honka, der in den 1970er Jahren in Hamburg mehrere Frauen tötete und deren Leichenteile in seiner Wohnung versteckte.

US-Schauspieler Jonah Hill stellte auf der Berlinale sein Regiedebüt „Mid90s“ vor. Der Film erzählt vom 13-jährigen Stevie, der sich bei einer Gruppe Skatern eine Ersatzfamilie sucht. Hill schrieb das Drehbuch und führte Regie.

Für ein Blitzlichtgewitter sorgten Matthias Schweighöfer und seine neue Flamme Ruby O. Fee, die bei einer Berlinale-Party ihre Liebe öffentlich machten.

Tilda Swinton besuchte gemeinsam mit ihrer Tochter die Berlinale. Für „The Souvenir“ stand die 21-jährige Honor Swinton-Byrne gemeinsam mit ihrer Mutter vor der Kamera. Das Drama läuft in der Sektion Panorama.

Für Euphorie am roten Teppich sorgten die Bollywood-Stars Ranveer Singh und Alia Bhatt bei der Weltpremiere ihres Films „Gully Boy“ im Friedrichstadt-Palast.

Hauptdarsteller seiner eigenen Doku ist Altstar Mario Adorf: „Es hätte schlimmer kommen können“ berichtet aus dem prallen Leben des 88-Jährigen. Der Film läuft auf dem Festival in der Reihe Berlinale Special und soll im Herbst in den deutschen Kinos zu sehen sein.

Die französische Filmdiva Catherine Deneuve ist der Berlinale seit Jahrzehnten treu: Immer wieder kommt sie im Winter an die Spree. Im Film „L’adieu à la nuit“ spielt die 75-Jährige eine Pferdezüchterin, die aus ihrem romantischen Leben gerissen wird durch ihren von Islamismus und Terrorismus angezogenen Enkel.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: