Gemeinsam mit Ehefrau Michelle besuchte Barack Obama den britischen Unternehmer Richard Branson auf den Jungferninseln und übte sich im Kitesurfen. Foto: AP

Fernab von den politischen Auseinandersetzungen in den USA hat sich Ex-Präsident Barack Obama ausgelassen in die Wellen der Karibik gestürzt. Denn erst jetzt darf Obama Kitesurfen – das war ihm als Präsident nicht erlaubt.

London - Gemeinsam mit Ehefrau Michelle besuchte Barack Obama den britischen Unternehmer Richard Branson auf den Jungferninseln und übte sich im Kitesurfen. Branson, Chef des Virgin-Konzerns, veröffentlichte im Internet Fotos von dem gemeinsamen Urlaub auf seiner Luxusinsel Moskito Island. Die Bilder zeigen einen sichtlich entspannten Obama.

Branson schreibt in seinem Blog über den Urlaub

„Als ehemaliger Präsident der USA war er von vielen Personenschützern umgeben, aber Barack hat es wirklich geschafft, auszuspannen und sich der Sache hinzugeben“, schrieb Branson in seinem Blog. Auf Twitter postete der Unternehmer zusätzlich ein Bild mit Obama und dem Kommentar, dass dieser die Wassersport-Herausforderung gewonnen habe.

Nach seinen Angaben nahm Obama zwei Tage lang Unterricht im Kitesurfen, „so als wäre er in seine Kindheit zurückgekehrt“. Während seiner achtjährigen Amtszeit durfte Obama aus Sicherheitsgründen keinen Wassersport betreiben.

Der Milliardär Branson hatte Moskito Island 2007 gekauft und dort ein Luxusanwesen errichtet, in dem laut der Website 22 Gäste Platz haben. Barack und Michelle Obama hatten nach der Amtsübergabe an Donald Trump am 20. Januar zunächst einen Kurzurlaub im kalifornischen Palm Springs verbracht. In seiner letzten Pressekonferenz hatte Obama gesagt, er freue sich auf mehr Zeit mit seiner Familie. Er wolle schreiben, aber sich „nicht so viel reden hören“. „Ich will wertvolle Zeit mit meinen Mädchen verbringen“, fügte der Vater zweier Teenager-Töchter hinzu.

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