In einer Bar in Kalifornien soll ein Mann geschossen haben. Foto: KABC

College-Studenten feiern in einer Bar in Kalifornien. Auf einmal Rauchbomben und Schüsse - ein Mann soll auf Gäste und Mitarbeiter geschossen haben. Mindestens zwölf Menschen sterben.

Thousand Oaks - Bei einem Angriff auf eine Diskothek im US-Bundesstaat Kalifornien sind mindestens zwölf Menschen getötet worden, darunter ein Polizist. Auch der Angreifer selbst sei tot, sagte der Sheriff im Bezirk Ventura, Geoff Dean, am Donnerstag. Ein bewaffneter Mann war am Mittwochabend in die Disko gestürmt, in der gerade eine Party für College-Schüler stattfand, und hatte in die Menge geschossen.

Bei dem getöteten Polizisten handelte es sich laut Sheriff Dean um den ersten Beamten, der nach einem Notruf zu der „Borderline“-Bar in Thousand Oaks nördlich von Los Angeles geeilt war. Ein Zeuge sagte der Zeitung, ein Angreifer sei gegen 23.30 Uhr in die Bar gestürmt und habe um sich geschossen. „Er hat viel geschossen, mindestens 30-mal. Ich konnte immer noch Schüsse hören, nachdem alle draußen waren“, sagte der Zeuge.

Polizeibeamter wurde angeschossen

Am Abend soll es in dem beliebten Country-Lokal eine Veranstaltung für College-Studenten gegeben haben. Ein Zeuge sagte ABC zufolge, ein Schütze habe auf einen Wachmann geschossen und Rauchbomben geworfen. Dann habe er das Feuer auf die anderen Menschen in dem Lokal eröffnet. „Er hat einfach weiter geschossen“, sagte der Zeuge. Ein anderer Zeuge sagte, er habe die Kassiererin mit einer Handfeuerwaffe erschossen.

Die Lage sei unübersichtlich, berichtete der Sender ABC. Ob der Schütze gefasst sei, war derzeit nicht bekannt, so der Mitarbeiter des Sheriffs. Ein Polizeibeamter sei angeschossen worden.

Nach etwa einer Stunde war auf Fernsehbildern zu sehen, dass Polizisten und Feuerwehrleute das Gebäude betraten. Auf Bildern des Senders waren Einsatzkräfte zu sehen, die mindestens zwei Verletzte versorgten. Ob sich noch viele Menschen in dem Lokal befinden, war zunächst nicht bekannt. Eine Reihe von Menschen wurden von der Polizei aus dem Gebäude gebracht.

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