Die Parade der Schaffer: Die 30 Weindorf-Wirte und ihre Mannschaft bei der Eröffnung im Alten Schloss. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

In den 129 Lauben auf und zwischen Markt- und Schillerplatz werden längst schon die Viertele genossen. Einer der Wirte feierte auf dem Weindorf sogar Geburtstag.

Stuttgart - Von Vorglühen zu reden, ist bei 31 Grad im Schatten vielleicht unpassend. Aber natürlich wurden in den 129 Lauben auf und zwischen Markt- und Schillerplatz längst schon die Viertele genossen, ehe die Turmbläser der Stiftskirche im Hof des Alten Schlosses das 43. Stuttgarter Weindorf offiziell eröffnen. Und das Signal zu zwölf Tagen Weinseligkeit geben, für die 30 Wirte garantieren: Jeden Tag bis 8. September von 11.30 Uhr an, der besten Frühschoppenzeit. Für einen der Wirte wird ein Happy Birthday angestimmt, denn Maximilian Trautwein (Laube Nr. 29, Zur Linde) feiert Geburtstag. Ein Spitzenkoch, der die kulinarische Ergänzung zu Württemberger Spitzenweinen liefert. Was macht ihre hohe Qualität aus? Die Württemberger Weinkönigin Julia Böcklen weiß es genau: „Weil er mit Liebe gemacht wird.“ Dass auch überzeugendes Können dazu gehört, hebt Friedlinde Gurr-Hirsch hervor, die vor 43 Jahren Weinkönigin war und nun als Staatssekretärin im Ministerium für den Ländlichen Raum fungiert. „In der deutschen Hauptstadt des Weinbaus“, wie OB Fritz Kuhn betont: Zwei Prozent des Stadtgebietes, 423 Hektar, seien Rebfläche, vieles in Steillagen und zu 71 Prozent mit Rotwein-Ertrag. Darum, so Gurr-Hirsch, sei das einstige Werbemotto „Stuttgart, die Stadt zwischen Wald und Reben“ bis heute eigentlich unschlagbar.

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