Die Kürbisausstellung zeigt dieses Mal auch Fabelwesen. Foto: factum

Beim ersten Mal sind nur 40 000 Besucher gekommen, im vergangenen Jahr waren es 250 000: Die Kürbisausstellung im Blühenden Barock öffnet zum 20. Mal.

Ludwigsburg - „Das war schon grenzwertig“, sagt Volker Kugel. Noch heute wurmt den Blüba-Geschäftsführer, dass er für die erste Kürbisausstellung ausgelacht wurde. Kürbisse galten als Arme-Leute-Kost, es gab also ein massives Imageproblem. Doch das war im Jahr 2000. Im mittlerweile 20. Jahr treffe die Ausstellung den Zeitgeist, sagt Mitveranstalter Beat Jucker. Längst ist die Herbstschau mit den großen Kürbisskulpturen zu einem Publikumsrenner geworden. Sind 2000 nur etwa 40 000 Besucher gekommen, waren es im Vorjahr 250 000. „Das ist die Marke, die wir auch in diesem Jahr erreichen wollen“, sagt Kugel. Die am Freitag eröffnete Schau ist bis 3. November geöffnet. Mit 150 Tonnen Kürbissen wurden Märchenszenen nachgebaut. Als Neuheiten werden im Gastrobereich Kürbischurros und ein Schnitzel mit Kürbispanade serviert.

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