Das Deutsche Rote Kreuz wirbt für mehr Respekt gegenüber Rettungskräften. (Symbolbild) Foto: dpa

Pöbeleien gegen Rettungskräfte sind ein Unding. Retter aus dem Ruhrgebiet haben sich einen kreativen Aufruf für mehr Respekt ausgedacht: Sie tanzen zu einem bekannten Lied. Doch YouTube hat das Video jetzt gesperrt.

Grevenbroich - Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Kreisverband Grevenbroich bei Düsseldorf hat genug von Gewalt und Respektlosigkeit gegen Rettungskräfte. Die Lebensretter werben mit Kollegen in einem Tanz-Video für mehr Respekt. RP-Online hatte am Donnerstag darüber berichtet. Das Video ging viral, zuletzt hatte es über 27.000 Aufrufe auf Facebook. Doch nun wurde es auf Youtube gesperrt.

Marcel Offermann, Leiter der DRK-Lehrrettungswache Rommerskirchen, sprach am Donnerstagmittag gegenüber RP-Online von über 8000 geteilten Inhalten. Dass das Video auf YouTube gesperrt würde, sei nicht überraschend, zitiert die Zeitung Offermann. Mit der amerikanischen Fernsehgesellschaft Warner Bros habe er zwar eine Vereinbarung über die Musikrechte getroffen. „Wir wurden schon gewarnt, dass der Youtube-Filter dies möglicherweise nicht erkennt“, sagt der DRK-Leiter.

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Aus der Facebook- Community erhalten die Lebensretter viel Unterstützung. Eine Nutzerin lobt die Aktion, fügt aber hinzu: „Respekt und Anerkennung gegenüber Rettungseinsatzkräften sollte aber selbstverständlich sein.“ Auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann teilte das Video auf seiner Facebook-Seite.

In dem Clip tanzen die Mitarbeiter des DRK zum Lied „Respect“ von Aretha Franklin.

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