Studenten des Karlsruher Instituts für Technologie protestieren auf dem Campus. Foto: dpa/Uli Deck

Studenten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) protestieren auf dem Campus gegen Wohnungsnot und steigende Mietpreise – rund 50 Menschen nehmen an der Aktion teil.

Karlsruhe - Um gegen Wohnungsnot und steigende Mietpreise zu protestieren, haben Studenten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) diese Woche ihre Zelte auf dem Campusgelände aufgeschlagen. Nach Angaben der linken Hochschulgruppe „SDS Karlsruhe“, die das „Protestcamp“ organisiert, nehmen rund 50 Menschen an der Aktion teil.

Viele Studenten und Unterstützer kommen seit Montag tagsüber zu Workshops, Lesekreisen oder Kochveranstaltungen, wie SDS-Mitglied Frieda Müller am Dienstag erklärte. Etwa 25 Menschen wollen nach ihren Angaben bis Freitag auch im Zelt übernachten.

Die Studenten sind unzufrieden mit der aktuellen Wohnungspolitik und fordern von der Stadt Karlsruhe mehr Wohnheimplätze und Sozialwohnungen. Mit dem Protest setzten sie sich auch für andere Menschen ein, die es bei der Wohnungssuche schwer haben, sagte Müller. Das KIT prüft nach Angaben einer Sprecherin derzeit, ob das Zelten auf dem Unigelände mit Blick auf das Hausrecht des KIT geduldet werden kann.

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