Für Springtamarine aus Südamerika wird in der Wilhelma Stuttgart eine neue Anlage gebaut. Foto: Wilhelma Stuttgart

Die Gorillas der Stuttgarter Wilhelma haben wegen eines Umbaus neue Nachbarn bekommen. Die Zwergseidenäffchen und Springtamarinen sind seit dieser Woche im Menschaffenhaus zu sehen. Das Faultierpaar Marlies und Mike leistet Gesellschaft.

Stuttgart - 150 Gramm neben 200 Kilogramm: Die Besucher der Wilhelma können seit dieser Woche die größten direkt neben den kleinsten Affen bestaunen. Die Gorillas in der Stuttgarter Wilhelma haben durch einen Umbau südamerikanische Verwandte als Nachbarn im Menschenaffenhaus bekommen.

Die Zwergseidenäffchen und Springtamarinen dürfen sich sie Kurzem in der ungenutzte Handaufzuchtstation für Gorillakinder austoben. Das Faultierpaar Marlies und Mike leistet ihnen Gesellschaft. Die Tiere mussten aus dem Südamerikahaus ausziehen, das zu einem Australienhaus umgebaut wird. Unter anderem sollen dort nach der Sanierung Koalas und Baumkängurus einziehen, wie die Wilhelma mitteilt.

Bonobos-Jungtiere haben Namen bekommen

Sobald das Haus fertiggestellt ist, entstehen daneben neue Anlagen für die südamerikanischen Krallenaffen. Bis dahin bleiben Zwergseidenäffchen und Springtamarine im Gorillakindergarten. Dieser stand längere Zeit leer, da es laut Wilhelma immer weniger Fälle gibt, in denen ein Gorillajungtier nicht von seiner Mutter angenommen wird und von Hand aufgezogen werden muss.

Die Bonobos auf der anderen Seite des Menschenaffenhauses haben von dem Umzug nichts mitbekommen. Dort wachsen derzeit zwei Jungtiere heran, die im August dieses Jahres zur Welt kamen. Tierpflegerin Malisa Fassnacht sagt: „Sie wurden von ihren Müttern sehr gut angenommen und wachsen und gedeihen prächtig.“ Da seit kurzem das Geschlecht der Kleinen feststeht, haben sie nun ihre Namen bekommen: Die beiden Jungs heißen Nio und Okelo.

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