Die Seelöwen um den Bullen Unesco machen sich mit ihrem sanierten Zuhause vertraut. Foto: Wilhelma Stuttgart/Inga Dauter

Die vergangenen 14 Monate verbrachten die Seelöwen der Wilhelma im ungenutzten Eisbärengehege. So konnte ihre eigentliche Anlage auf Vordermann gebracht werden. Am Montag ging es nun zurück in ihr runderneuertes Revier.

Stuttgart - Nach dem Frühlingsputz fühlt man sich Zuhause besonders wohl. Bei den Seelöwen in der Wilhelma gab es nun quasi einen Jahresputz. Damit soll die Lebensqualität der Tiere ein gutes Stück erhöht werden.

14 Monate wurde die Anlage saniert. In dieser Zeit waren die Meisterschwimmer im ungenutzten Eisbärengehege untergebracht. Am Montag ging es zurück in die modernisierte Anlage. „Die Tiere sind zügig und selbstständig in die Transportkisten gestiegen“, wird Tierpfleger Markus Kapp in der Pressemitteilung des Zoologisch-Botanischen Gartens zitiert.

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Die Sanierung beinhaltet unter anderem eine Erneuerung der kompletten Betonkonstruktion des Beckens. Die Felseninsel wurde ebenfalls erneuert. 17 Tonnen Stahl und 125 Kubikmeter Beton wurden dafür verarbeitet. Auf dem Landteil gibt es nun einen großen und demontierbaren Sonnenschirm, den der Förderverein der Wilhelma beschafft hat.

Bulle Unesco, Weibchen Evi sowie die beiden Sprösslinge Heaven und Fiete haben sich mit den neuen Gegebenheiten in ihrem Revier bereits vertraut gemacht. Ob sie sich nach dem Jahresputz auch besonders wohl fühlen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

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