Das Känguruweibchen Svenja unterwegs mit ihrem Nachwuchs. Foto: Wilhelma Stuttgart / Harald Knitter

Raus aus dem Beutel, rein in die Selbstständigkeit: Der Nachwuchs von Känguruweibchen Svenja macht die ersten Hüpfer durch das Gehege in der Stuttgarter Wilhelma.

Stuttgart - Für das Känguruweibchen Svenja aus der Stuttgarter Wilhelma war es das erste Jungtier. Fast unbemerkt reifte in ihrem Beutel der Nachwuchs heran. Als es im März zur Welt kam, war es nur so groß wie ein Daumennagel und wog gerade einmal ein Gramm, schreibt die Wilhelma in einer Mitteilung. Im Beutel versteckt – direkt an der Milchquelle – habe das Neugeborene die Anfangszeit verbracht, im August folgten die ersten Blicke nach draußen.

Im Beutel wurde es zu eng

Schon im Oktober wurde die Selbstständigkeit des Tieres deutlich – immer wieder habe das Kängurukind für kleine Abstecher die kuschelige Mutterstube verlassen. „Die Ausflüge sind anfangs noch kurz“, erklärt Revierleiter Mario Rehmann. „Immer wenn es sich sicher fühlt, verlässt das Jungtier den Beutel, darf aber erst einmal wieder reinklettern.“

Mittlerweile ist das kleine Känguru zu einem stattlichen jungen Männchen herangewachsen. Jetzt wurde es endgültig zu eng für das Jungtier bei den Roten Riesenkängurus: Oft genug ragten die kräftigen Beine und der lange Schwanz aus dem mütterlichen Beutel hervor, wie die Wilhelma berichtet. In dieser Woche wagte der junge Hüpfer nun den Sprung aus dem Beutel – mehr Eindrücke vom Jungtier und den ersten Hüpfern gibt es in der Bildergalerie.

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