Das Unternehmen war einst einer der bekanntesten Autohersteller Deutschlands, ging aber Anfang der 1960er Jahre pleite. Christian Borgward, Enkel des Firmengründers, belebte die Marke wieder. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Der frühere Rolls-Royce-Manager Philip Koehn war erst Anfang Juni zum Entwicklungsvorstand berufen worden. Nun übernimmt er zusätzlich zum 1. Juli den Posten des Vorstandsvorsitzenden.

Stuttgart - Philip Koehn wird neuer Chef der wiederbelebten Automarke Borgward. Der frühere Rolls-Royce-Manager war erst Anfang Juni zum Entwicklungsvorstand berufen worden. Nun übernimmt er zusätzlich zum 1. Juli den Posten des Vorstandsvorsitzenden von Ulrich Walker, wie das Unternehmen am Freitag in Stuttgart mitteilte.

Der frühere Daimler-Manager Walker war seit April 2015 im Amt und geht demnächst in den Ruhestand. Bis zum Jahresende stehe er dem Autobauer noch als Berater zur Verfügung. Borgward ist gerade dabei, wieder auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen. Zunächst soll eine limitierte Ausgabe des SUV-Modells BX7 auf den Markt kommen.

Das Unternehmen war einst einer der bekanntesten Autohersteller Deutschlands, ging aber Anfang der 1960er Jahre pleite. Christian Borgward, Enkel des Firmengründers, belebte die Marke wieder. Heute gehört sie zum Lastwagen-Hersteller Foton, in dessen Heimat China der Autobauer bislang nach eigenen Angaben knapp 100 000 Fahrzeuge absetzen konnte. Auch in Südostasien, Südamerika und im Mittleren Osten sind Borgwards mittlerweile zu haben.

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