Ein Vorratsregal mit Gasflaschen, Lebensmitteln und Wasser-Reinigungs-Equipment im Keller eines echten „Preppers“. Statt den Katastrophenschutz dem Staat zu überlassen,nehmen „Prepper“ wie Sebastian Blum aus Krefeld ihr Schicksal lieber selbst in die Hand. Foto: dpa/Henning Kaiser

„Prepper“ bereiten sich intensiv auf große Katastrophen vor. In Deutschland sorgen einige von ihnen wegen Verbindungen in rechte Kreise für Aufsehen. Doch die meisten sind ganz gewöhnliche Menschen.

New York/Krefeld - Ob Flut, Feuer oder Godzilla: „Prepper“ sind immer für den Ernstfall gerüstet. Wenn ein großer Sturm über Deutschland hinwegfegen sollte, wenn durch einen Anschlag oder einen schweren Störfall in einem Chemie-Werk der Notstand eintritt, über Tage der Strom ausfällt, keine Lebensmittel mehr aufzutreiben sind oder was auch immer – die Prepper-Szene ist auf so ziemlich alles vorbereitet.

„Prepper“ – auf das Schlimmste gefasst sein

In den Kellern von Weltuntergangs-Vorbereiter stapeln sich bis zur Decke Dinge, die im Fall der Fälle das Überleben sichern sollen. Decken, Gasmasken, Schutzhelme, Gummistiefel, Schutzanzüge, Werkzeuge, Gaskocher, Kerzen, Kopfschmerztabletten, Verbandszeug, Taschenlampen und ganz viel Essen: Haferflocken, Müsli, Mehl, Milchpulver, Zucker, Nudeln, Tütensuppen, Gemüsekonserven, Dosenfleisch, Instant-Kartoffelpüree. Vorräte, um fünf bis sechs Wochen zu überstehen.

Geht die Welt unter?

Das Interesse an Katastrophen ist weit mehr als ein Spleen von „Preppern“, Esoterikern und New-Age-Enthusiasten. Es ist ein Massenphänomen. Mehr als 4,32 Millionen Treffer listet die Internet-Suchmaschine Google beim Stichwort „Apokalypse 2019“ auf.

Theorien, wie die Menschheit zugrunde gehen könnte, gibt es zuhauf. Wir stellen einige Topvarianten vor. Und wie halten Sie es mit dem Weltuntergang?

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