Freibäder gehörten am Sonntag zu den wenigen Orten, an denen sich das Wetter aushalten ließ. Foto: dpa

Am Sonntag wurde bereits um 14 Uhr der bisherige Hitzerekord des Jahres in Stuttgart geknackt. In den kommenden Tagen soll es etwas erträglicher werden.

Stuttgart - Außer sich ins kühle Wasser zu begeben, war am Sonntag tagsüber keine Aktivität unter freiem Himmel wirklich angenehm. Bereits um 14 Uhr wurde an der Station des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Schnarrenberg in Stuttgart mit 34,1 Grad der bisherige Hitzerekord dieses Jahres in der Landeshauptstadt gemessen. Im Laufe des Tages stiegen die Temperaturen noch auf 35,6 Grad. Nicht geknackt, wenn auch nur knapp verfehlt, wurde der bisherige Hitze-Rekord im Monat Juni: „Am 18. Juni 2002 haben wir 36,0 Grad gemessen“, sagt Marco Puckert vom DWD.

Warnung vor UV-Strahlung

Nach dem Sonntag mit Rekordtemperaturen und dem ebenfalls sehr heißen vergangenen Mittwoch mit 33,8 Grad sei der Höhepunkt der Hitze nun zunächst einmal vorbei, kündigt Puckert an. „In den kommenden Tagen strömen kühlere Luftmassen zu uns. Durch Winde und mögliche Gewitter werden die Temperaturen am Montag voraussichtlich knapp unter 30 Grad bleiben.“ In der zweiten Tageshälfte des Dienstags müssten die letzten Schauer und Gewitter von Stuttgart dann wegziehen, temperaturmäßig werde werde es mit 25 bis 26 Grad erträglicher als in den vergangenen Tagen sein.

Dennoch warnt Puckert davor, sich zu intensiv der UV-Strahlung auszusetzen. „Dass man sich bei einer solchen Hitze nicht in die Sonne legen sollte, sagt den meisten Menschen hoffentlich der gesunde Menschenverstand.“ Hohe UV-Strahlung beschädigt die Haut und kann zu einem erhöhten Hautkrebs-Risiko führen.

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