Diesen Sommer gab es bislang ein geringeres Wespenaufkommen als noch 2018. Foto: dpa

Sie können echte Plagegeister sein: Wespen. Die Insekten kommen im Sommer gerne, wenn man im Biergarten oder auf dem Balkon bei einem Getränk entspannen will. Doch diesen Sommer gab es bislang eher weniger Wespen.

Stuttgart - Beim Besuch des Biergartens im Sommer ist die nächste Wespe meist nicht weit. Gerade wurde noch im Freien entspannt, schon schwirrt ein Exemplar um einen herum – das kann ziemlich nerven. Doch diesen Sommer traten die Wespen in Deutschland nicht so zahlreich auf wie noch 2018.

Beobachtungen vieler Bürger über ein vergleichsweise geringeres Aufkommen sei nicht von der Hand zu weisen, sagte die Biologin Melanie von Orlow von der Bundesarbeitsgruppe Hymenoptera (Hautflügler) beim Naturschutzbund (Nabu) auf dpa-Anfrage. Auch die Nachfrage nach Beratung und Umsiedlungen etwa von Wespennestern sei deutlich geringer als im Vorjahr.

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Grund zur Sorge um die Insekten sieht die Expertin aber nicht. Die Wespen könnten sich in den nächsten Wochen noch stärker bemerkbar machen. „Von Mitte August bis Mitte September werden sie zudringlich und nervig.“

Welche Gründe es für das bislang geringe Wespenaufkommen geben könnte, sehen Sie im Video.

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