Am Wochenende wurde schon vor dem Bundesverkehrsministerium in Berlin demonstriert, nun kommt der Protest gegen den Weiterbau der A 49 auch nach Stuttgart. Foto: dpa/Jörg Carstensen

Aktivisten versuchen in Hessen den Weiterbau der A 49, für den Bäume in mehreren Waldgebieten gefällt werden müssen, zu verhindern. Nun will die Initiative „Fridays for future“ vor einem Stuttgarter Unternehmen demonstrieren. Der Vorwurf: Die Firma stelle Gerätschaften für den Autobahnbau zur Verfügung.

Stuttgart - Der Streit um Baumrodungen in Hessen, die für den Weiterbau der A 49 zwischen Gießen und Kassel notwendig werden, erreicht nun auch Stuttgart. Für Donnerstag hat der hiesige Ableger der Initiative „Fridays for future“ eine Demonstration angemeldet. Die Aktion soll vor dem Gelände einer Firma in Bad Cannstatt stattfinden. Das Unternehmen, so die Aktivisten, würde Maschinen für den Autobahnbau zur Verfügung stellen. Bei der betroffenen Firma weiß man von der Demo, will sich zu der Sache aber nicht äußern. Ein Sprecher der Stuttgarter Stadtverwaltung bestätigt, dass eine Demo mit 50 Teilnehmern vor dem Firmensitz angemeldet ist.

Proteste am hessischen Landtag

Bei dem Konflikt geht es um Bäume im Dannenröder Forst und anderen Waldstücken, die für den Weiterbau der Autobahn gerodet werden sollen. Aktivisten vor Ort halten die Bäume besetzt, am Dienstag begann die Polizei mit der Räumung. Auch am hessischen Landtag gab es am Dienstag Proteste gegen das Vorhaben.

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