Dem Baum sind die Strapazen des Transports anzusehen. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Der Transport des Weihnachtsbaums hat sich in diesem Jahr als schwierig gestaltet – doch mit ein paar Tagen Verspätung steht die Rotfichte nun. Die Strapazen des Transports sieht man ihr noch etwas an.

Stuttgart - Noch sieht die 55 Jahre alte Rotfichte aus dem Welzheimer Wald etwas mitgenommen aus. Die rund einwöchige Zwangspause beim Transport des 25 Meter langen Baumes haben ihre Spuren hinterlassen. Wegen unzureichender Genehmigungen hatte die Polizei den Transport des Baumes in der vergangenen Woche gestoppt. Die Äste und Zapfen wirken leicht zerknautscht.

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Auch ist der Baum kürzer als in den Vorjahren. „Der Weihnachtsbaum steht dieses Jahr in einem Stahlsockel, der in ein Betonfundament eingefasst ist. Der Baum wird am Stamm mit Hilfe von großen Stahlschrauben festgezogen, vergleichbar mit einem Christbaumständer“, so Pressesprecher Christian Eisenhardt von in.Stuttgart. „Mit dem Sockel können wir an die drei Meter Baumhöhe sparen“. Grund sei, dass Solitärbäume dieser Höhe nicht leicht zu beschaffen sind und man sich dementsprechend für die optische Trickserei entschieden habe.

40 000 Lampen erleuchten den Baum

Der Mantel aus Stahl und das Betonfundament sollen in den kommenden Wochen bis zum Start des Weihnachtsmarktes am 28. November noch kaschiert werden. Um den Baum herum wird wieder eine Krippe aufgestellt sein. Auch der im Durchmesser zweieinhalb Meter große goldene Stern auf der Baumkrone soll wieder zum Einsatz kommen. Zusätzlich werden circa 40 000 LED-Lampen an einer insgesamt sechs Kilometer langen Lichterkette in die Äste gehängt. Die Lichter sollen dabei ausschließlich mit Ökostrom versorgt werden.

Auf dem Marktplatz steht seit Dienstagmorgen bereits eine rund 20 Meter hohe Weißtanne, die anstelle von Lichterketten mit großen Christbaumkugeln geschmückt werden soll.

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