Schwedens Königin Silvia mit ihrer Tochter Madeleine. Foto: dpa

Dass König Carl Gustaf, Kronprinzessin Victoria, Prinz Daniel und Chris O'Neill allein zur Verleihung des Polarmusikpreises gekommen waren, hatte für Verwunderung gesorgt. Jetzt erklärte Königin Silvia, warum sie und Madeleine fern blieben.

Dass König Carl Gustaf, Kronprinzessin Victoria, Prinz Daniel und Chris O'Neill allein zur Verleihung des Polarmusikpreises gekommen waren, hatte für Verwunderung gesorgt. Jetzt erklärte Königin Silvia, warum sie und Madeleine fern blieben.

Stockholm - Sie waren angekündigt, blieben der Gala zum Polarmusikpreis aber fern: Jetzt haben sich Königin Silvia von Schweden und ihre Tochter Madeleine der schwedischen Zeitung "Expressen" erklärt. Der Grund war der geehrte Musiker Chuck Berry. Die Rock’n’Roll-Legende wurde Ende der 1950er Jahre wegen der Förderung der Prostitution Minderjähriger zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Silvia, die sich seit Jahren mit ihrer "Childhood Foundation" für die Rechte von Kindern engagiert, erklärte gegenüber der Zeitung: "Es war eine Familienentscheidung, von der ich hoffe, dass man sie akzeptiert. Ich hoffe nicht, dass der Musikpreis dadurch beschädigt wurde." Ihr Mann, König Carl Gustaf habe Verständnis für ihre Entscheidung gehabt. Erst zum anschließenden Essen stießen die Königin und die Prinzessin zum Rest der Familie. Auch Madeleine arbeitet seit einigen Jahren in der Stiftung ihrer Mutter mit.

König Carl Gustaf, Kronprinzessin Victoria, Prinz Daniel und Madeleines Mann Chris O'Neill waren allein zu der Verleihung im Stockholmer Konzerthaus gekommen. Der 87-jährige Chuck Berry war der Veranstaltung übrigens selbst ferngeblieben - aus gesundheitlichen Gründen.

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