Fünf Tage nach einem Feuer in einem US-Seniorenheim ist ein Bewohner lebend in dem stark beschädigten Gebäude entdeckt worden. Foto: AP

Nach fünf Tagen wunderten sich die Einsatzkräfte nicht schlecht, als sie in einem ausgebrannten Seniorenheim in den USA einen 74-jährigen Überlebenden fanden. Unklar war zunächst, wie der Senior die fünf Tage überleben konnte.

Washington - Fünf Tage nach einem Feuer in einem US-Seniorenheim ist ein Bewohner lebend in dem stark beschädigten Gebäude entdeckt worden. Der 74-Jährige wurde bei einer Inspektion des geräumten Heims in der Hauptstadt Washington in seinem Apartment entdeckt, wie Bürgermeisterin Muriel Bowser Medienberichten zufolge am Montagnachmittag (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz sagte. Offenbar hatte niemand den Senior vermisst: Die Verwaltung habe nach dem Brand vom Mittwoch zunächst mitgeteilt, keiner der Bewohner fehle. Rettungskräfte hatten etwa 160 Menschen aus dem brennenden Gebäude in Sicherheit gebracht.

Guter Zustand

Unklar war zunächst, wie der Senior die fünf Tage überleben konnte. Sein Zustand scheine „unglaublich gut zu sein“, zitierten Medien die Behörden. Durch die große Hitze hatten sich einige der Türen in dem Heim verzogen und konnten nicht mehr von Hand geöffnet werden. Spezialisten öffneten am Montag einige der Türen mit Brecheisen, wie CNN und andere Medien berichteten. „So haben wir den Mann gefunden“, wurde Retter Allyn Kilsheimer zitiert. „Er antwortete, als wir an seiner Tür Geräusche machten.“ Trotz seiner Lage habe der Senior Humor gezeigt: „Als ich ihm sagte, „Wir kommen, um Sie herauszuholen“, sagte er: „Ich gehe nirgendwo hin“.“

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