Bill Walton holte zweimal den Titel und ist Mitglied in der Hall of Fame. Foto: AdMedia/ImageCollect

Die Sportwelt trauert um Bill Walton. Der ehemalige Basketball-Star ist nach langem Kampf gegen den Krebs mit 71 Jahren verstorben. Walton sei "wahrhaft einzigartig" gewesen, erklärt der NBA-Commissioner.

Trauer um Bill Walton (1952-2024): Der ehemalige Basketball-Star und zweimalige NBA-Champion ist tot. Walton sei am 27. Mai im Alter von 71 Jahren und umgeben von seiner Familie nach einem langen Kampf gegen eine Krebserkrankung gestorben, wie die US-amerikanische Profiliga mitteilt.

Bill Walton war einzigartig und immer gut gelaunt

"Bill Walton war wahrhaft einzigartig", teilt Adam Silver (62), Commissioner der NBA, in einem Statement mit. Walton, der als einer der besten Spieler der Ligen-Geschichte auf der Center-Position gilt, habe diese Rolle neu definiert. Walton holte unter anderem zwei Meisterschaften, eine mit den Portland Trail Blazers sowie eine mit den Boston Celtics, wurde Saison- und Finals-MVP und wurde 1993 in die Hall of Fame aufgenommen. Nach seiner aktiven Laufbahn war er zudem unter anderem als Analyst und Kommentator für mehrere US-Fernseh-Networks tätig.

Was Silver jedoch besonders in Erinnerung bleiben werde, sei die Lebensfreude, die Walton gehabt habe. Und weiter: "Er war regelmäßig bei Veranstaltungen der Liga anzutreffen - immer gut gelaunt, mit einem Lächeln von einem Ohr zum anderen und bereit, seine Weisheit und Herzlichkeit zu teilen." Silver habe die enge Freundschaft der beiden sehr geschätzt und Walton um dessen "grenzenlose Energie" beneidet. Alle, die den Verstorbenen kannten und liebten, würden ihn zutiefst vermissen.

Walton sei 50 Jahre lang ein geschätztes Mitglied der "NBA-Familie" gewesen und hinterlasse neben seiner Ehefrau Lori auch seine vier Söhne: Adam, Nate, Luke und Chris.