Ein 32 Jahre alte Sportschütze hat nach Auffassung der Staatsanwältin zwischen Januar 2014 und Oktober 2015 mit gefährlichen Schusswaffen und dem Zubehör illegal im Darknet gehandelt. Foto: dpa

Ein 32 Jahre alte Sportschütze hat nach Auffassung der Staatsanwältin zwischen Januar 2014 und Oktober 2015 mit gefährlichen Schusswaffen und dem Zubehör illegal im Darknet gehandelt. Nun fordert die Anklage eine lange Haftstrafe.

Heidelberg - Im Prozess um illegal gehandelte Waffen über das sogenannte Darknet hat die Anklagebehörde eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren für den Angeklagten gefordert. Der 32 Jahre alte Sportschütze hat nach Auffassung der Staatsanwältin zwischen Januar 2014 und Oktober 2015 mit gefährlichen Schusswaffen und dem Zubehör illegal im Internet gehandelt. Käufer für die Schusswaffen seien unter anderem gewaltbereite Männer gewesen, darunter ein Sympathisant der Terrormiliz Islamischer Staat. Das belege, wie gefährlich das Handeln des Angeklagten gewesen sei, sagte sie am Dienstag vorm Heidelberger Landgericht.

Freiheitsstraße gefordert

Die Verteidigung hält ein Strafmaß für angemessen, das eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren nicht überschreitet. Sie verwies darauf, dass sich der Angeklagte geständig gezeigt habe. Er selbst distanzierte sich von seinen Taten und bekräftigte, er wolle nichts mehr mit Waffen zu tun haben. Ein Urteil wird am Donnerstag erwartet.

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