Der Zirkus sagt, der Mitarbeiter sei nicht im Krankenhaus gewesen. „Es geht im gut.“ Foto: dpa/Boris Roessler

Ein Clown sei während einer Zirkusshow in Bietigheim-Bissingen schwer verletzt worden – hieß es vor einigen Tagen. Jetzt meldet sich der Zirkus selbst zu Wort – und dementiert.

Bietigheim-Bissingen - Nach dem Unfall in einer Show des Circus Relaxx in Bietigheim-Bissingen hat sich jetzt das Zirkusunternehmen geäußert – und Berichte dementiert, ein Mitarbeiter sei von einem Gegenstand am Kopf getroffen und schwer verletzt worden. Nach Angaben der Zirkusdirektorin Andrea Sperlich hat sich der Mitarbeiter lediglich eine Prellung an der Schulter zugezogen, als er vom Todesrad, einem Akrobatik-Gerät, gestreift wurde. Der Mann arbeite als Clown und sei schon einen Tag später wieder im Zirkus aufgetreten. „Es geht ihm gut“, versichert Sperlich.

Der Vorfall hat sich vor einer Woche ereignet. In den Berichten hieß es, der Mann sei danach mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden – so hatten es Besucher der Show in Sozialen Netzwerken im Internet geschildert. Sperlich bestätigt, dass ein Rettungswagen vor Ort war, betont aber: „Die Sanitäter sind alleine wieder weggefahren, denn unser Mitarbeiter musste nicht ins Krankenhaus.“ Der Relaxx-Zirkus gastiert noch bis zum 7. Dezember vor dem Hofmeister-Möbelhaus in Bietigheim-Bissingen.

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