Eine Spinne hat auf der A3 in der Nähe von Bielefeld für einen Polizeieinsatz gesorgt (Symbolbild). Foto: dpa

Diese Geschichte ist für Menschen, die unter Arachnophobie leiden, wahrscheinlich schwere Kost. Zwei Freundinnen entdecken auf einer Autobahn plötzlich eine große Spinne im Auto – die Polizei muss helfen.

Bielefeld - „Schau mal da!!! Ihhhh – da sitzt eine Riesenspinne – halt an, halt an“, so in etwa könnte sich folgende Szene auf der A3 abgespielt haben: Zwei 26-jährige Freundinnen waren am Mittwochabend mit zwei Kindern auf dem Rückweg von einem Wildpark, als sie nach Angaben der Polizei in ihrem Fahrzeug auf der A3 irgendwo zwischen Bielefeld und Paderborn eine große Spinne im Auto entdeckten.

Weil die Spinne plötzlich aus ihrem Sichtfeld verschwand und die beiden Frauen vermuteten, dass es sich bei dem Tier um eine exotische Giftspinne aus dem Wildpark handeln könne, entschloss sich die Fahrerin kurzerhand, auf dem Standstreifen anzuhalten. Dort sprangen die vier Insassen aus dem Auto und riefen die Polizei.

Plötzlich war die Batterie leer

Die Beamten der Autobahnpolizei Bielefeld nahmen sich der tierischen Angelegenheit an. Doch die Suche nach dem Achtbeiner blieb erfolglos – offensichtlich war die Spinne schon geflüchtet. Doch die Pechsträhne der beiden Frauen hielt an. Weil die Gruppe beim „Hinausstürmen“ aus dem Auto vergessen hatte, den Stromverbraucher im Fahrzeug abzuschalten, sprang das Fahrzeug nicht mehr an – die Batterie war leer. Also ging es für die vier Ausflügler aus Unna erst einmal auf die Polizeiwache Stukenbrock, wo sie von Familienangehörigen schließlich abgeholt wurden.

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