Die Polizei rückte in der Nacht zum Sonntag zum Kleinen Schlossplatz aus. (Archivbild) Foto: Lichtgut/Max Kovalenko/Lichtgut/Max Kovalenko

Die Polizei ist am späten Samstagabend zu einem Großeinsatz zum Kleinen Schlossplatz ausgerückt. Mehr als 500 Menschen verstießen beim Feiern gegen Corona-Regeln und begegneten den Beamten auf aggressive Weise.

Stuttgart-Mitte - Mehr als 500 junge Menschen haben in der Nacht zum Sonntag am Kleinen Schlossplatz in Stuttgart-Mitte gefeiert und dabei gegen die Corona-Regeln verstoßen. Als die Polizei anrückte, verhielten sich die Feiernden uneinsichtig, unter anderem wurden die Beamten mit Flaschen beworfen. Dies meldet die Polizei.

Kurz vor 24 Uhr hatten demnach Kräfte der Sicherheitskonzeption Stuttgart die Menschenmenge auf und um die Treppen am Kleinen Schlossplatz beobachtet und festgestellt, dass die meisten der Anwesenden das Abstandsgebot nicht einhielten und außerdem den Platz vermüllten.

Einsatzkräfte fordern Verstärkung an

Als die Streifen nach Mitternacht begannen, die Personen unter anderem mit Lautsprecherdurchsagen anzusprechen, flogen Flaschen auf die Beamten, verletzt wurde dabei niemand. Allerdings beschädigten die Wurfgeschosse einen Streifenwagen an mehreren Stellen leicht. Als die Personen noch immer keine Einsicht zeigten, sich den Beamten gegenüber aggressiv verhielten und die Anweisungen missachteten, riefen die Einsatzkräfte Verstärkung.

Schließlich rückten mehr als ein Dutzend Streifenwagenbesatzungen, darunter Hundeführer, Gruppen der Sicherheitskonzeption und Kriminalbeamte an, um die Menschenmenge vom Kleinen Schlossplatz zu drängen und sie im Bereich der Theodor-Heuss-Straße und dem Rotebühlplatz aufzulösen.

Rund zwei Stunden später kam es erneut zu einem Großeinsatz der Polizei in Stuttgart-Mitte, bei dem die Beamten von Hunderten eingekesselt und als Rassisten beschimpft wurden.

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