Snoop Dogg im Trikot des FC Bayern München bei einem Auftritt in der Nähe von Augsburg Foto: Screenshot SIR

Bevor Snoop Dogg am Dienstag in Stuttgart auf der Freilichtbühne Killesberg auftritt, hat der Rapper am Freitag in München seine Fans versetzt und stattdessen in einer Disko in Augsburg im Trikot des FC Bayern München gesungen. In München gab es Randale.

Untermeitingen - Eigentlich war das bevorstehende Konzert von US-Rapper Snoop Dogg in Stuttgart als exklusives Deutschland-Konzert auf der Freilichtbühne Killesberg angekündigt worden. Nun hätte Snoop Dogg auch in München auftreten sollen, allerdings nur als DJ unter seinem Pseudonym Snoopadelic.

Am Freitag hätte Snoop Dogg eigentlich vor 1500 Fans in München im Zenith spielen sollen. Eigentlich. Das Problem: Snoop Dogg tauchte gar nicht auf, sang stattdessen in einer Diskothek in Untermeitingen in der Nähe von Augsburg. In einem Trikot des FC Bayern München.

In München warteten die Fans derweil vergebens auf ihren Star. Und ließen das Fortbleiben nicht auf sich sitzen: Als den Fans klar wird, dass Snoop Dogg nicht erscheint, werfen sie mit Bierbechern, stürmen die Bühne und zerlegen Teile des Equipments. Selbst diverse Sicherheitskräfte bekamen das Geschehen nicht in den Griff.

Das Problem: Der Veranstalter hatte sich laut Informationen der "tz" nicht an bestehende Verträge gehalten, hatte falsch für das Event geworben, Snoop Dogg nicht als DJ sondern als eigenen Künstler angekündigt.

Auch im Internet ärgerten sich die Fans, forderten das Eintrittsgeld zwischen 39 Euro und 59 Euro zurück. Die Facebook-Veranstaltung wurde regelrecht bombardiert mit wütenden Einträgen.

Was das für Stuttgart heißt? Bleibt zu hoffen, dass Snoop Dogg dann auch wirklich auftritt. Immerhin sind 4300 Tickets verkauft.

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