Die deutschen Volleyballer haben beim EM-Spiel am Freitag gegen Serbien verloren. Foto: dpa/Francisco Seco

Fehlstart für die deutschen Volleyballer: Bei der Europameisterschaft verloren sie in der Vorrundengruppe B gegen Serbien mit 0:3.

Brüssel - Die deutschen Volleyballer haben bei der Europameisterschaft einen Fehlstart hingelegt. Im Topspiel der Vorrundengruppe B unterlag der mit hohen Ambitionen angetretene Vizeeuropameister dem EM-Dritten Serbien mit 0:3 (21:25, 17:25, 15:25) und lieferte dabei eine über weite Strecken ernüchternde Vorstellung ab.

Vor Turnierbeginn hatten Kapitän Lukas Kampa und Starangreifer Gregor Grozer eine Medaille als Ziel ausgegeben. „Wenn ich bei solchen Meisterschaften teilnehme, will ich eine Medaille gewinnen“, sagte Kampa, Grozer will „mindestens ins Endspiel“.

Davon war das Team von Bundestrainer Andrea Giani im Auftaktspiel in Brüssel weit entfernt. Nur nach dem ersten Punkt lagen die Deutschen im ersten Satz in Führung, anschließend beraubten sich Georg Grozer und Co. mit zahlreichen Fehlaufschlägen und einem Mittelblock ohne Durchschlagskraft der Chance, die Partie ausgeglichen zu gestalten.

Wende gelingt nicht

Das änderte sich auch in Durchgang zwei zunächst nicht, schnell zog Serbien auf 8:4 davon. Dann schien das Momentum kurz zu kippen, nach dem ersten Blockpunkt der Deutschen durch Lukas Kampa zum 10:11 ballte der Kapitän die Hand zur Faust. Doch was folgte war der nächste Aufschlagfehler, und Serbien hatte fortan wieder auf alle Angriffsbemühungen der Deutschen die bessere Antwort.

Schnell ging Durchgang zwei verloren und auch im dritten Satz gelang die Wende trotz eines kurzen Aufbäumens nicht.

Chance zur Wiedergutmachung hat das DVV-Team bereits am Samstag, wo im zweiten von fünf Gruppenspielen Co-Gastgeber Belgien wartet. Weitere Gegner in Vorrundengruppe B sind die Außenseiter Österreich (Montag), Slowakei (Mittwoch) und Spanien (Donnerstag, alle 17.30 Uhr/Sport1+).

Die EM findet in diesem Jahr erstmals mit der Rekordzahl von 24 Nationen und in vier Ländern statt. Als Co-Gastgeber treten neben Belgien auch Frankreich, die Niederlande und Slowenien auf. 

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