Rapper Snoop Dogg, bekennender Kiffer, freut sich über den Volksentscheid im US-Staat Kalifornien: Dort wurde Marihuana legalisiert. Foto: dpa

In Kalifornien darf Marihuana künftig legal konsumiert werden. Ein Star, der bekannt dafür ist, dass er gerne Gras raucht, freut sich über diese Entscheidung auf Twitter: Rapper Snoop Dogg. Andere vermuten, dass die Präsidentschaftswahl zum Volksentscheid angeregt haben könnte.

New York - Die Wähler stimmten der Legalisierung von Marihuana zur Verwendung zu Erholungszwecken - recreational use - am Dienstag in einem Volksentscheid zu. Die Initiative zur Aufhebung des US-weiten Verbots der Droge bekam damit großen Auftrieb.

Erwachsene über 21 Jahren dürfen künftig bis zu einer Unze - rund 30 Gramm - Marihuana besitzen und bis zu sechs Pflanzen der Droge anbauen.

Abstimmungen in vier weiteren Staaten

Kalifornien war einer von fünf US-Staaten, in denen parallel zu den Präsidenten- und Kongresswahlen über Marihuana-Volksentscheide für „recreational use“ abgestimmt wurde. In vier weiteren Staaten gab es Abstimmungen über die medizinische Zulassung von Marihuana. Neben Kalifornien wurde zunächst auch in Florida und North Dakota für Marihuana-Zulassungen gestimmt.

Einer, der sich ganz besonders darüber freut, ist Rapper Snoop Dogg. Er ist bekannt dafür, Anhänger des regelmäßigen Marihuana-Konsums zu sein. Snoop Dogg kommentiert die Legalisierung mit dem Hashtag „Smoke Weed every day“ – jeden Tag Gras rauchen.

Andere User vermuten, dass die Cannabis-Legalisierung in Kalifornien im Zuge der US-Präsidentschaftswahl aufgekommen sei:

Eine Userin vermutet, dass sich die Wähler mit Blick auf Donald Trumps Erfolg bei der Wahl das Ergebnis ertragen zu können:

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