Ein Cop aus Virginia begeistert die Jugendlichen einer Highschool mit einem Beyoncé-Hit und dem zugehörigen Tanz. Foto: facebook.com/GoodMorningAmerica

Ein Cop aus Virginia begeistert die Jugendlichen einer Highschool mit einem Beyoncé-Hit und dem zugehörigen Tanz. Doch nicht nur die Schüler sind von dem beweglichen Polizisten begeistert.

Stuttgart - Die Arme fliegen in die Luft. Ein Hüftschwung, eine elegante Drehung, dann aus dem Stand hinunter in den Spagat. Die Menge tobt, schreit, jubelt.

Nein, es geht nicht um ein Beyoncé-Konzert, sondern um einen 31 Jahre alten Polizisten aus Virgina. Deuntay Diggs ist durch seine Tanzperformance zu Beyoncé´s Song „Formation“ zu einem kleinen Internetstar geworden. Bei einer Sportveranstaltung einer Highschool eroberte er im Hüftumdrehen die Herzen der zuvor gelangweilten Schüler, indem er eine beinahe originalgetreue Choreographie ablieferte – in voller Dienstmontur, inklusive Waffe, versteht sich. Bereits einige Tage zuvor war die Darbietung bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung der Polizei zu bewundern. Sein Auftritt in der Turnhalle wurde inzwischen allein auf Facebook fast 18 Millionen mal aufgerufen (Stand 19. 10. 16).

„Ich fühle mich wie ein normaler Typ“

„Eine Berühmtheit genannt zu werden, war nie mein Ziel“, sagte der bescheidene Cop zum Fernsehsender ABC. „Ich fühle mich wie ein normaler Typ, der versucht, etwas Positives für die Gemeinschaft zu tun und andere zu inspirieren, den richtigen Weg zu finden.“ Den Song hat Diggs auch nicht zufällig ausgewählt: Der Text von „Formation“ behandelt das Thema Rassismus.

Der 31-jährige hat (nach eigener Aussage) eine bewegende Vergangenheit hinter sich. Er wurde in seiner Kindheit missbraucht und die Mutter wahr Alkoholabhängig. Schließlich wurde er im Alter von 14 Jahren an eine Pflegefamilie gegeben. Nach seinem Studium engagierte sich der geoutete Schwule in einem Lesben- und Schwulenverband und beschloss schließlich Polizist zu werden. Neben seiner Tätigkeit als Cop arbeitet Deuntay Diggs auch als Motivationscoach.

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