Janne Ahonen ist mit fünf Gesamtsiegen der Rekordmann der Vierschanzentournee – der Finne kennt das Geheimnis des Weit-Fliegens bestens und hat es in seiner Biografie verraten. Foto: dpa

Seit 17 Jahren hat kein deutscher Skispringer die Vierschanzentournee gewonnen, Sven Hannawald war 2002 der letzte deutsche Adler, der triumphierte. Vor dem Start am Wochenende in Oberstdorf sind die Hoffnungen der Skisprung-Fans wieder einmal groß – die Chancen jedoch nicht.

Stuttgart - Karl Geiger bläst zur Attacke, Olympiasieger Andreas Wellinger will endlich liefern, die strauchelnden Stars Richard Freitag und Severin Freund kämpfen um den Anschluss: Mit großen Hoffnungen und Sorgen starten die deutschen Skispringer in die am Wochenende in Oberstdorf beginnende 67. Vierschanzentournee. Das große Ziel bleibt unverändert: 17 Jahre nach Sven Hannawald soll wieder ein DSV-Flieger die berühmte Adler-Trophäe gewinnen. „Seit ein paar Jahren sind wir eigentlich dafür bereit, dennoch hat es nie gereicht“, sagt Bundestrainer Werner Schuster, unter dessen Ägide die DSV-Adler Olympiasiege, WM-Titel und den Gesamtweltcup gewannen – der aus deutscher Sicht fast wichtigste Erfolg fehlt aber. Zweimal sind seine Topleute an absoluten Überfliegern gescheitert: Severin Freund 2016 am Slowenen Peter Prevc, im Vorjahr Richard Freitag und Andreas Wellinger an Kamil Stoch. Wir haben einen kleinen Überblick gebastelt und erklären, wer heuer die Favoriten sind, welche Chancen die Deutschen besitzen – und wagen einen Blick in die Vergangenheit, wo uns Rekordsieger Janne Ahonen mit einem Geständnis überrascht.

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