Der Große Preis von Spanien auf dem Circuit de Catalunya gilt nicht gerade als Unfallschwerpunkt, doch ein heftiger Crash ist in der Formel 1 nie auszuschließen. In unserem Video-Blog erklären wir, wie den Piloten das Leben gerettet wird – notfalls per Luftröhrenschnitt.

Stuttgart/Barcelona - Wäre der legendäre Formel-1-Arzt Sid Watkins mit den 300 PS starken Medical Car nicht schnell genug am Unfallort gewesen – Mika Häkkinen wäre gestorben. Mit einem Luftröhrenschnitt rettete Watkins das Leben des Finnen, der 1998 und 1999 Weltmeister wurde.

Derart dramatische Szenen sind in der Formel 1 zum Glück selten geworden. Die Rennserie ist im Vergleich zu den 1950er bis 1980er Jahren, in dem fast in jeder Saison ein tödlich Verunglückter zu betrauern war, deutlich sicherer geworden. Wie aber arbeiten die Ärzte und Ersthelfer auf der Strecke? Wie kommen sie zur Rennstrecke, wie werden die Piloten versorgt – und wie kommen sie wieder zurück in die Box?

Unser Motorsport-Redakteur Dominik Ignée hat sich im Mercedes-Benz-Museum das Medical Car von Sid Watkins aus der Nähe angesehen und erklärt im Video, was im Notfall passiert, was sich in dem mit einem V6-Motor ausgestatteten Auto befand – und wie die Medical Cars heute ausgestattet sind.

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