Models auf einer der "Victoria's Secret"-Shows Foto: Sky Cinema/Shutterstock

Die Taille des durchschnittlichen "Victoria's Secret"-Models ist in den vergangenen 20 Jahren immer schmaler geworden. Das fand eine Studie nun heraus.

Die Taillen der "Victoria's Secret"-Laufstegmodels sind in den vergangenen zwei Jahrzehnten immer schmaler geworden. Das hat eine neue Studie nun herausgefunden. Wissenschaftler der Boston University School of Medicine erklärten laut "WBUR", dass die Körpermitte der Frauen um über zwei Zentimeter geschrumpft sei: von durchschnittlich etwa 62,7 Zentimeter 1995 auf circa 59,9 im Jahr 2018.

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Gleich geblieben seien dagegen die durchschnittliche Größe der Models mit etwa 1,80 Meter und das Verhältnis von Taille zu Hüfte (0,7), das entspricht dem Bericht zufolge ungefähr einer typischen 60-Zentimeter-Taille und einer 90-Zentimeter-Hüfte. "Victoria's Secret" stand in den vergangenen Jahren häufiger in der Kritik. Der Titel der neuen Studie lautet "Unerreichbare Schönheitsstandards". Die Wissenschaftler erklären darin ebenfalls, dass die durchschnittliche Frau in den USA in den vergangenen Jahren nicht dünner geworden sei - im Gegenteil.

Fashion-Show abgesagt

Ende November hatte "Victoria's Secret" bekannt gegeben, dass die alljährliche Modenschau des Labels abgesagt wurde. In einer Stellungnahme für die Zeitschrift "Fortune" hieß es: Die Absage der Show erfolge im Rahmen der "Weiterentwicklung". Das Fashion-Unternehmen wolle künftig an seinem "Messaging", also seiner Botschaft, feilen. Die "Victoria's Secret"-Fashion-Show existiert seit 1995, sechs Jahre später wurde sie erstmals auch im TV übertragen. Es waren unter anderem Models wie Heidi Klum (46) und Tyra Banks (46), die die aufreizenden Dessous des Labels damals auf dem Laufsteg präsentierten.

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