Hitzlsperger (li.), Walter: Kontinuität ja – aber nicht um jeden Preis Foto: Baumann

Trotz des jüngsten Aufwärtstrends bleibt die sportliche Lage beim VfB Stuttgart instabil. Vorstandschef Thomas Hitzlsperger erklärt, wie er zu Trainer Tim Walter steht und warum er sich die Mission Wiederaufstieg einfacher vorgestellt hat.

Stuttgart - Trotz des jüngsten 3:1-Erfolges gegen den 1. FC Nürnberg will Stuttgarts Vorstandschef Thomas Hitzlsperger VfB-Trainer Tim Walter keine Jobgarantie geben. „Wir müssen akzeptieren, dass es auf dem Trainerposten – genau wie bei den Spielern – in den seltensten Fällen Kontinuität gibt“, sagte Hitzlsperger beim Besuch in unserer Redaktion.

Grundsätzlich wünscht sich der im Oktober zum mächtigsten Mann beim Fußball-Zweitligisten aufgestiegene ehemalige Nationalspieler bei seinem Club Kontinuität. „Die Realität im gesamten Profifußball sieht aber oft anders aus“, so Hitzlsperger. „Die durchschnittliche Verweildauer beträgt zwölf bis 14 Monate. Es mag Ausnahmen wie den SC Freiburg geben – die meisten Clubs aber agieren anders.“

Der Stuttgarter Meisterspieler von 2007 räumte ein, die Mission Wiederaufstieg beim aktuellen Tabellen-Dritten der zweiten Liga etwas unterschätzt zu haben. „Auch ich habe zu Beginn geglaubt, dass es uns leichter fällt, dominant und effizient zu sein. Das fängt man jetzt schwer wieder ein. Der Ton ist gesetzt.“

Das ausführliche Interview können Sie ab Donnerstag, 18 Uhr, lesen.

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