Nach etwas mehr als zehn Monaten muss Christian Gross gehen. Foto: Baumann

Nur rund zehn Monate hielt der Schweizer beim VfB durch. Hier sind Bilder seiner Amtszeit.

Stuttgart - Am 6. Dezember 2009 unterzeichnete Christian Gross einen Vertrag beim VfB Stuttgart - und am Mittwoch, 13. Oktober 2010, wurde er freigestellt.

Der Schweizer, der in seiner Heimat bei den Grasshoppers Zürich und beim FC Basel reihenweise Titel sammelte, hielt bei seinem zweiten Auslandsjob gerade einmal etwas länger als zehn Monate durch. Auch in England bei den Tottenham Hotspurs (1997/98) war sein Auftritt nicht von Erfolg gekrönt.

Besser als die Bayern

Der Beginn der Liaison VfB/Gross war erfolgreich - als Nachfolger von Marklus Babbel verpflichtet, startete der Klub mit Gross im Frühjahr 2010 durch, entledigte sich der Abstiegssorgen und schaffte am Ende sogar noch die Qualifikation für die Europa League. Der VfB konnte die beste Rückrundenbilanz aller 18 Bundesligaklubs aufweisden, auch besser als Double-Gewinner Bayern München.

Doch die Herrlichkeit hat nun ein Ende: Nach nur einem Ligasieg (7:0 gegen Borussia Mönchengladbach) und drei Punkten aus sieben Partien wurde Gross beurlaubt. Der VfB ist derzeit Tabellenletzter und steht am Samstag bei Schalke 04 vor einem wegweisenden Spiel.

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