Außenverteidiger mit Vorwärtsdrang: Emiliano Insua Foto: dpa

Im Sommer läuft der Vertrag von Emiliano Insua beim VfB Stuttgart aus. Bisher hat sich der Außenverteidiger aus Argentinien bei seinen Zukunftsplänen immer bedeckt gehalten – jetzt legt der 29-Jährige seine Karten auf den Tisch.

Stuttgart - Emiliano Insua hat schon einiges erlebt, seit er im Juli 2015 ablösefrei von Atletico Madrid nach Stuttgart gekommen ist. Er ist mit dem VfB erst ab- und dann wieder aufgestiegen. Und der Talfahrt am Ende der Vorrunde dieser Saison folgt gerade der Höhenflug unter dem neuen Trainer Tayfun Korkut, weshalb Insua nun sogar von viel mehr als nur dem Klassenverbleib träumt: Der „Bild“-Zeitung sagte er: „Wir haben eine Chan­ce, uns für die Eu­ro­pa Le­ague zu qua­li­fi­zie­ren.“

Insua würde gerne für zwei Jahre verlängern

Auch wegen solcher Aussichten hat sich der 29-Jährige nun erstmals ganz konkret zu seinen Zukunftsplänen geäußert. Im Sommer läuft sein Vertrag aus, er könnte den VfB ablösefrei verlassen – doch daran denkt der linke Verteidiger nicht: „Meine Fa­mi­lie und ich füh­len uns hier sehr wohl. Ich würde gerne noch mal für zwei Jahre ver­län­gern.“

Insua hat sich also klar positioniert – er weiß aber auch: „Das wird nicht meine al­lei­ni­ge Ent­schei­dung sein. Der Club muss es auch wol­len. Ich hoffe, wir fin­den einen ge­mein­sa­me Lö­sung.“

Stärken in der Offensive, Schwächen in der Defensive

Jetzt ist der VfB-Manager Michael Reschke an der Reihe, der sich in dieser Personalie bislang bedeckt gehalten hat. Für Insua sprechen seine Erfahrung, seine professionelle Einstellung, seine Stärken in der Offensive. Ihnen stehen allerdings auch Schwächen in der Defensive gegenüber, die zuletzt auch beim 3:2 in Köln zum Vorschein kamen, als Insua den Gegentreffer zum 0:1 verschuldete.

Hinzu kommt: Ganz billig dürfte eine Vertragsverlängerung nicht werden, da linke Verteidiger fast überall gesucht werden. Zuletzt war von einem Interesse von Sporting Lissabon die Rede.

In der Länderspielpause, die auf das Auswärtsspiel am Freitagabend (20.30 Uhr) in Freiburg folgt, sollen Vertragsgespräche geführt werden – Ausgang offen.

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