15 Bundesligaeinsätze und ein Tor gegen den FC Bayern: Leonidas Stergiou. Foto: Baumann

Eine vergleichsweise geringe Ablöse und ein langfristiger Vertrag: Der VfB Stuttgart macht bei Leonidas Stergiou Nägel mit Köpfen.

Am Ende hatte Leonidas Stergiou sogar noch eine Abschiedsbotschaft an die Fans des FC St. Gallen parat. „Es waren unvergessliche Momente mit Grün-Weiß. Man sieht sich irgendwann mal wieder im Stadion“, sagte der Schweizer in Richtung des Clubs, für den er seit 2015 am Ball war. Nun geht sein Weg in St. Gallen zu Ende. Am Mittwoch unterschrieb der 22-Jährige, der zuletzt für ein Jahr an den VfB Stuttgart ausgeliehen war, einen Vertrag bis 2028. Die Ablöse beläuft sich auf zwei Millionen Euro.

„Seine fußballerischen Fähigkeiten haben uns ebenso überzeugt wie seine professionelle Einstellung“, sagte VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth. „Leo war immer da, wenn er gebraucht wurde und hat auch in Phasen der Saison, in denen er wenig zum Einsatz kam, hart an seiner Entwicklung gearbeitet.“ Tatsächlich war der Schweizer, der sich Hoffnungen auf eine EM-Teilnahme mit der Schweiz machen darf, lange nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers auf der rechten Abwehrseite hinausgekommen. Gegen Ende der Saison profitierte er dann von Sperren und Verletzungen – und war voll da. Persönlicher Höhepunkt war sein Führungstreffer beim 3:1 gegen den FC Bayern.

„Es war ein lehrreiches Jahr. Für mich ging es darum, da zu sein, wenn ich gebraucht wurde“, sagte Stergiou. Jetzt will er beim Champions-League-Teilnehmer den nächsten Schritt machen.