Vorstandschef Thomas Hitzlsperger (li.) und Präsident Claus Vogt steht viel Arbeit bevor Foto: Baumann

Wer wird Nachfolger von Tim Walter beim VfB Stuttgart? Die Frage ist noch völlig offen, es gibt noch nicht einmal einen Zeitplan. Nach Weihnachten soll die Suche forciert werden.

Stuttgart - Auch beim VfB Stuttgart wurde Weihnachten gefeiert. So selbstverständlich ist das nicht, schließlich hat eine Entlassung am Vorabend des Heilig Abend auch bei dem in Trainerrauswürfen erprobtem Club aus Cannstatt Seltenheitswert. Dennoch verbrachte die sportliche Führung um Thomas Hitzlsperger und Sven Mislintat die Feiertage im Kreise ihrer Liebsten. Zwei Tage durchschnaufen, ein kurzes Abstandnehmen vom Wahnsinn des Profialltags. Spätestens am Freitag geht die Arbeit aber wieder los: Die Suche nach einem Nachfolger für Tim Walter.

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Einen genauen Zeitplan gibt es keinen. Idealerweise steigt der Neue spätestens am 6. Januar zum Trainingsauftakt ein – als K.O.-Kriterium gilt aber auch das nicht. Den großen Zeitdruck verspüren die Strategen des Zweitligisten mit Blick auf den vergleichsweise späten Beginn des neuen Fußballjahres am 29. Januar gegen den 1. FC Heidenheim nicht. Hinzu kommt, dass geeignete Kandidaten vor dem Clubhaus an der Mercedesstraße nicht Schlange stehen. Der Tabellen-Dritte ist auf der Suche nach einem aktiven Trainer, der die Ära Tim Walter in gewisser Weise fortführt, mit einer offensiven Spielweise aber auch gute Ergebnisse einfährt.

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