Voll gefordert: VfB-Sportvorstand Jan Schindelmeiser Foto: dpa

Jos Luhukay ist schon wieder Geschichte beim VfB Stuttgart. Hier sagt Sportvorstand Jan Schindelmeiser, wie es zur Trennung vom niederländischen Trainer kam und wie es nun weiter gehen soll.

Herr Schindelmeiser, am Donnerstag ist Jos Luhukay als VfB-Cheftrainer zurückgetreten. Wie überrascht waren Sie?
Dass es zu diesem Zeitpunkt passiert, hat mich schon überrascht. Gänzlich ausgeschlossen hatte ich solch eine Entwicklung zuletzt aber nicht.
Warum nicht?
Die Situation im Club war zuletzt schwierig, vor allem, nachdem der Konflikt an die ­Öffentlichkeit gelangt ist.
Hatten Sie schon früher bemerkt, dass die Zusammenarbeit schwierig werden könnte?
Das habe ich bereits im ersten Gespräch festgestellt, als ich versucht habe, meine Vorstellungen zu transportieren. Meiner Meinung nach kann man große Dinge nur gemeinsam angehen. Gerade im Profifußball funktioniert Erfolg heutzutage nur noch über das Team. Und das darf keine Sprechblase sein, nicht nur ein Leitbild. Das muss man leben, das ist eine Frage der Haltung.
Aber Jos Luhukay . . .
. . . hatte seine eigene Vorstellung, wie er mit der Mannschaft arbeiten möchte.
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