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Der SPD-Politiker Jürgen Kessing (56) hat sein Interesse am Präsidentenamt des VfB Stuttgart bekundet. "Gesprächsbereit bin ich immer. Ich muss aber erstmal die Rahmenbedingungen und die handelnden Personen kennen."  

Bietigheim-Bissingen - Der SPD-Politiker Jürgen Kessing hat sein Interesse am Präsidentenamt des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart bekundet. „Ich bin angesprochen worden, ob ich mir so etwas vorstellen könne“, sagte der Oberbürgermeister der nahe Stuttgart gelegenen Stadt Bietigheim-Bissingen am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. „Gesprächsbereit bin ich immer. Ich muss aber erstmal die Rahmenbedingungen und die handelnden Personen kennen.“

Man wäre aber „mit dem Klammersack gepudert“, wenn man an einem solchen Amt kein Interesse hätte, meinte der 56-Jährige, der zuvor in Medienberichten mehrfach als möglicher Kandidat genannt worden war.

Nach dem Rücktritt des VfB-Vereinschefs Gerd Mäuser Anfang des Monats und von Aufsichtsratschef Dieter Hundt am Montag ordne sich der VfB gerade neu. „Wenn das Interesse wirklich da ist, dann wird es irgendwann einen Austausch des Aufsichtsrats mit mir geben“, sagte Kessing, der sich selbst als großen Fußballfan bezeichnete. Neuer Chef des VfB-Aufsichtsrats war am Dienstag der Mercedes-Vertriebschef Joachim Schmidt geworden, der bisher Hundts Stellvertreter war.

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