Noch fünf Spiele, dann ist für Mario Gomez beim VfB Stuttgart Schluss. Foto: imago//Herbert Rudel

Mario Gomez wird seine große Karriere nach den ausstehenden fünf Partien der zweiten Bundesliga beenden. In Stuttgart und in der Bundesliga ist für Gomez definitiv Schluss – möglich wäre ein Engagement in den USA.

Stuttgart - Er kam im Sommer 2001 mit knapp 16 Jahren in die Jugendabteilung des VfB Stuttgart – und hat von Bad Cannstatt aus eine Weltkarriere hingelegt. Mario Gomez hat am 9. März 2004, damals unter dem Cheftrainer Felix Magath, in der Schlussphase des Achtelfinal-Rückspiels der Champions League beim FC Chelsea (0:0) als Einwechselspieler für Andreas Hinkel sein Profidebüt gegeben. Für die Stuttgarter erzielte der Stürmer in bisher 227 Punktspielen stolze 109 Tore, allein in der ersten Bundesliga sind es in Summe 170 Treffer in 328 Partien – doch nun ist klar: Für Mario Gomez, dessen Vertrag am 30. Juni ausläuft, ist nach dem Ende der aktuellen Zweitliga-Spielzeit beim VfB definitiv Schluss. Dies steht nach Informationen unserer Redaktion unwiderruflich fest.

Auch ein mögliches Engagement bei den Weiß-Roten als künftiges Mitglied des Trainerteams, was in der Ära des Managers Michael Reschke einmal angedacht war, wird es nicht geben. Der VfB und Mario Gomez gehen nach dieser Saison getrennte Wege. Ob es ein Abschied für immer ist, wird die Zeit zeigen.

Der Wiederaufstieg ist das große Ziel

„Das Ding wieder reparieren“ – dies ist derweil der Auftrag des Mario Gomez, der in den Gedankenspielen des Stürmers aktuell über allem steht. Damit verbunden ist der große Wunsch des 34-jährigen Ex-Nationalspielers, der in seiner Karriere neben dem VfB für den FC Bayern München, den AC Florenz, für Besiktas Istanbul und den VfL Wolfsburg auflief, sich am Ende der laufenden Bundesliga-Spielzeit mit dem Aufstieg in Liga eins aus Stuttgart zu verabschieden.

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Was für den Champions-League-Sieger von 2013, den mehrfachen Deutschen Meister, Pokalsieger, Vize-Europameister von 2008, WM-Dritten von 2010, den Fußballer des Jahres von 2007 sowie Bundesliga-Torschützenkönig von 2010/11 danach ansteht, ist bisher noch offen. Zunächst will sich der Angreifer voll dem Ziel direkter Wiederaufstieg mit dem VfB widmen. Angebote für Gomez gibt es derweil einige. So besteht für den Ausnahmestürmer, der beim 2:0-Sieg in Dresden am vergangenen Sonntag wie zuvor beim 3:2-Erfolg über den Hamburger SV lediglich über 90 Minuten auf der Bank saß, auch die Möglichkeit, seine aktive Karriere im kleineren Rahmen in den USA ausklingen zu lassen.

Mario Gomez sagt Lebewohl

Allerdings ist es auch denkbar, dass Mario Gomez seine Kickstiefel komplett an den Nagel hängt – und sich anderen Aufgaben widmet. Dem Sport will der 78-malige Nationalspieler (31 Tore) aus Oberschwaben aber auf jeden Fall erhalten bleiben. Klar ist bisher nur, dass der 1,89-Meter-Mann nach Saisonende weder für den VfB noch für einen anderen deutschen Proficlub und auch in keiner der anderen großen europäischen Ligen mehr auflaufen wird. Der Bundesliga-Stürmer Mario Gomez ist also bald Geschichte.

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