Claus Vogt, ein Vertreter aus der Bürgerschaft und Thomas Hitzlsperger bei der Kranzniederlegung. Foto: Twitter.com

Vor dem Heimspiel des VfB Stuttgart gegen den 1. FC Heidenheim haben Vereinsverantwortliche an der Gedenkstele vor dem Clubhaus einen Kranz in Gedenken an die Holocaust-Opfer niedergelegt.

Stuttgart - „Nie wieder darf solches Unrecht und dürfen solche Verbrechen geschehen!“, lautete die zentrale Botschaft von VfB-Präsident Claus Vogt bei der heutigen Gedenkveranstaltung auf dem VfB-Clubgelände. An der Gedenkstele vor der Geschäftstelle wurde ein Kranz niedergelegt. Im Rahmen des „16. Erinnerungstages im Deutschen Fußball“ gedachten Vertreter aus Verein und der Bürgerschaft der Befreiung der Überlebenden im Konzentrationslager Auschwitz sowie der Opfer des Nationalsozialismus.

Die Kranzniederlegung übernahmen zwei Jugendspieler des VfB Stuttgart. Auch der Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger wohnte der Gedenkveranstaltung bei. Die Stele vor der Geschäftsstelle wurde noch unter dem ehemaligen Präsidenten Wolfgang Dietrich aufgestellt. Mit dieser Stele erinnert der Fußball-Bundesligist an die Vereinsmitglieder, die den Verein zu Zeiten des Nationalsozialismus aus politischen Gründen verlassen haben oder ab 1933 als Juden ausgeschlossen wurden. „Sie steht aber auch ganz aktuell für ein klares Bekenntnis des VfB Stuttgart gegen Rassismus und Gewalt und für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“, betonte Wolfgang Dietrich bei der Enthüllung im März 2019.

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