Jürgen Kramny. Foto: Baumann

Jürgen Kramny, der Trainer des Fußball-Drittligisten VfB Stuttgart II, traf beim 4:1 gegen Hansa Rostock die richtigen Entscheidungen. Seine Umstellungen in der Halbzeit zahlten sich aus.

Jürgen Kramny, der Trainer des Fußball-Drittligisten VfB Stuttgart II, traf beim 4:1 gegen Hansa Rostock die richtigen Entscheidungen. Seine Umstellungen in der Halbzeit zahlten sich aus.
Stuttgart - Herr Kramny, wie groß war die Erleichterung nach dem Sieg gegen Rostock?
Bei den Treffern rannten die Ersatzspieler 60 Meter über den Platz, um den Torschützen zu gratulieren. Dieser Riesenjubel sagt eigentlich schon alles. Wenn man, wie wir, aus den letzten sechs Spielen vor Weihnachten nur einen Punkt ergattert, dann ist so ein Sieg im ersten Spiel des Jahres natürlich immens wichtig. Und nach einem 0:1-Halbzeitrückstand und der verletzungsbedingten Auswechslung von Kapitän Tobias Rathgeb (Anm. d. Red.: Oberschenkelprellung) umso beeindruckender.
Wie wichtig war ihr glückliches Händchen bei den Umstellungen zur Pause?
Das war schon mit entscheidend. Aber dafür ist ein Trainer ja schließlich da. Er muss Entscheidungen treffen, die greifen. Mit Pascal Breier als zweiter Spitze und Alexander Riemann über die Außenbahn machten wir viel mehr Druck als vor der Pause. Dass die beiden Joker dann auch noch drei der vier Tore schießen, war das Sahnehäubchen.
Wohin geht die Reise des VfB II?
Der Sieg wird uns Kraft und Selbstvertrauen geben. Aber in dieser Liga hängt jedes Spiel am seidenen Faden. Wir müssen die Konzentration ständig hochhalten, immer mehr laufen als die Gegner. Wenn die Spieler, das verinnerlichen, werden wir einige Spiele gewinnen.
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