Aufgalopp: Neuzugang Adam Hlousek (Mi.) mit Karim Haggui (li.) und Antonio Rüdiger. Foto: Bm

Hlousek, der einen Vertrag bis 2018 unterschrieb, kann auf der linken Außenbahn sowohl vorne als auch hinten eingesetzt werden – er sieht sich eher als Abwehrmann. „Da habe ich mehr Platz für meine Flankenläufe nach vorne.“

Stuttgart -  Schon zu Beginn des Jahres 2010 wollte der VfB den Tschechen Adam Hlousek verpflichten – doch der zog sich einen Kreuzbandriss zu, der Wechsel von Slavia Prag platzte. Nun ist Hlousek, der für rund 1,2 Millionen Euro von Absteiger 1. FC Nürnberg kommt, doch noch beim VfB gelandet, womit er selbst nicht gerechnet hatte: „Ich war überrascht, als das Angebot kam.“

Hlousek absolvierte bisher sechs Länderspiele für Tschechien, in der vergangenen Saison erzielte er in 28 Bundesliga-Partien für den 1. FC Nürnberg drei Tore. Hlousek, der einen Vertrag bis 2018 unterschrieb, kann auf der linken Außenbahn sowohl vorne als auch hinten eingesetzt werden – er sieht sich eher als Abwehrmann. „Da habe ich mehr Platz für meine Flankenläufe nach vorne“,sagt er, „ich kann 90 Minuten lang Vollgas geben.“

Das allerdings war zuletzt nicht immer so – zwei Kreuzbandrisse und eine Meniskusriss machten Hlousek zu schaffen, weshalb einige VfB-Fans skeptisch auf seine Verpflichtung reagierten. „Ich lese das nicht, davon höre ich jetzt zum ersten Mal“, sagt Hlousek, „ich freue mich, dass ich beim VfB in der Bundesliga spielen darf.“

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: