Timo Hildebrand ist mit Thomas Hitzlsperger zufrieden. Foto: Pressefoto Baumann

Der abstiegsbedrohte VfB Stuttgart hat nach Ansicht des früheren Fußball-Nationaltorwarts Timo Hildebrand viel zu lange an Trainer Markus Weinzierl festgehalten. Thomas Hitzlsperger hätte ihn „als erste Amtshandlung“ beurlauben müssen.

Stuttgart - Nach Ansicht des früheren Fußball-Nationaltorwarts Timo Hildebrand hat der abstiegsbedrohte Bundesligist VfB Stuttgart viel zu lange an Trainer Markus Weinzierl festgehalten. Thomas Hitzlsperger hätte den 44-Jährigen Mitte Februar nach seiner Beförderung zum VfB-Sportvorstand „als erste Amtshandlung“ beurlauben müssen, sagte Hildebrand den Internetportalen „Spox“ und „Goal“. „Es hat nicht gepasst, das war offensichtlich“, sagte Hildebrand. Zugleich ehre es Hitzlsperger, „dass er das eben nicht machen wollte.“ Tatsächlich musste Weinzierl erst nach dem 0:6 beim FC Augsburg am fünftletzten Spieltag gehen.

Hitzlsperger mache „eine fantastischen Job“

Insgesamt mache der frühere Nationalspieler Hitzlsperger jedoch „einen fantastischen Job. Er ist authentisch, hochprofessionell und lässt seinen Worten Taten folgen“, sagte Hildebrand. Der heute 40-Jährige und Hitzlsperger wurden mit dem VfB als Spieler 2007 deutscher Meister. Am 12. Februar wurde Hitzlsperger Sportvorstand des Tabellen-16. und damit Nachfolger von Michael Reschke.

Die Stuttgarter spielen in der Relegation um den Bundesliga-Klassenerhalt gegen den Zweitliga-Dritten Union Berlin.

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