Jubel bei Daniel Didavi (links) und Philipp Förster vom VfB Stuttgart nach dem knappen Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth. Foto: Pressefoto Baumann/Alexander Keppler

Der VfB Stuttgart hat in der zweiten Liga den nächsten Sieg eingefahren – dennoch mussten Spieler, Fans und Verantwortliche wieder lange zittern. Das sagen die VfB-Akteure zum 2:0-Erfolg gegen das Kleeblatt.

Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat den dritten Sieg in Folge gefeiert und bleibt nach dem 2:0-Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth weiterhin an der Tabellenspitze der zweiten Liga.

Lesen Sie hier unsere Einzelkritik: Das Walter-Team überzeugt nicht, siegt aber weiter

Nach der Begegnung haben sich die VfB-Akteure zum Geschehen auf dem Rasen der Mercedes-Benz Arena geäußert. Wir tragen die Einschätzungen der Spieler und Verantwortlichen zusammen.

Verfolgen Sie hier alle aktuellen Entwicklungen zur VfB-Partie in unserem Spieltagsblog.

VfB-Trainer Tim Walter:

„Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und haben direkt ein Tor erzielt. Danach haben wir gedacht, dass es von alleine geht. Wir haben weniger Arbeit gegen den Ball verrichtet, sind weniger mit Ball gelaufen. Der Gegner hat es seinerseits gut gemacht. Meine Mannschaft ist gut mit der Situation umgegangen, dass wir schon in der ersten Hälfte zwei Mal wechseln mussten. Wir sind glücklich, dass wir gewonnen haben.“

Fürth-Coach Stefan Leitl:

„Glückwunsch zum Sieg an Tim Walter und seine Mannschaft. Meiner Mannschaft muss ich zu einer richtig guten Leistung gratulieren. Wir waren nahe dran, das Spiel in unsere Richtung zu bringen. Wir haben ein gutes Pressing gespielt und haben nur wenige Situationen zugelassen, in denen sich der VfB entfalten konnte. Dann haben wir noch drei Mal Pech mit Aluminium-Treffern. Fußball ist ein Ergebnis-Sport und so fahren wir leider mit null Punkten nach Hause. Der Ansatz ist aber klar, eine solche Leistung im nächsten Heimspiel zu wiederholen und möglichst die drei Punkte einzufahren.“

VfB-Torschütze Philipp Förster:

„Mir hat es Riesenspaß gemacht, endlich hier vor unseren Fans in der Mercedes-Benz Arena aufzulaufen. Der frühe Treffer hat uns gutgetan, wobei wir danach etwas nachgelassen haben und die Partie nicht so kontrollieren konnten, wie wir uns das vorgestellt haben. Zwischenzeitlich haben wir dann Glück, aber wichtig ist, dass wir gewonnen haben. Das ist das, was zählt.“

VfB-Spieler Pascal Stenzel:

„Fürth hat es uns richtig schwer gemacht. Wir konnten unser Spiel nicht so durchbringen, wie wir es uns vorgenommen hatten. Am Ende sind die drei Punkte wichtig, trotzdem müssen wir darüber reden, was wir besser machen müssen. Nächste Woche wartet auswärts in Bielefeld eine harte Aufgabe auf uns.“

VfB-Sportdirektor Sven Mislintat:

„Die Woche wird knallhart in der Analyse. 50 Prozent Ballbesitz, das ist nicht das, was wir uns vorstellen. Das Spiel hätte in beide Richtungen gehen können. Die Fürther hätten nicht nur wegen der Aluminiumtreffer ein Unentschieden, vielleicht sogar den Sieg verdient gehabt. Wir haben uns aber gewehrt, sonst hätten wir das Spiel nicht trotz allem gewonnen.“

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: