Maxime Awoudja (links) verschuldete im Ligaspiel gegen den HSV einen Elfmeter. Foto: dpa/Frank Molter

Nach dem Pokal-Triumph beim Hamburger SV hat sich die Lage beim VfB Stuttgart etwas entspannt. Nun will die Walter-Elf auch in der Liga wieder Fahrt aufnehmen. Vor dem Duell gegen Dynamo Dresden äußert sich der Trainer auf der Pressekonferenz zum Spiel.

Stuttgart - Durchatmen war angesagt beim VfB Stuttgart. Der Erfolg im DFB-Pokal beim Hamburger SV (2:1 nach Verlängerung) war Balsam auf die Seele aller Beteiligen. Nach drei Niederlagen in der 2. Bundesliga hat die Mannschaft in der Hansestadt gezeigt, dass sie intakt ist. „Ich hatte von Beginn an ein sehr gutes Gefühl. Die Niederlage gab uns keinen Knacks, das hat man ja gesehen. Ich bin weiter total überzeugt von meinen Jungs. “, sagt Trainer Tim Walter vor dem nächsten Liga-Spiel.

Am Sonntag gastiert Dynamo Dresden um 13.30 Uhr (hier geht es zum Liveticker) in der Mercedes-Benz-Arena. Die Sachsen stehen derzeit auf dem vorletzten Rang der Tabelle. Gegen die Mannschaften aus dem Keller hat der VfB zuletzt nicht gut ausgesehen. Ein schlechtes Omen? „Das kann man so sehen. Aber wir versuchen, so zu spielen, wie gegen andere Gegner auch. Ob man es trotzdem zu leicht nimmt oder nicht, weiß ich nicht. Ich stecke nicht im Kopf der Spieler“, meint Walter.

Maxime Awoudja in der Startelf?

Ob Maxime Awoudja derzeit einen freien Kopf hat? Der 21-Jährige patzte beim Ligaspiel gegen den HSV schwer. Dennoch könnte er eine neue Chance in der Startelf bekommen. Denn Holger Bastuber ist gegen Dresden noch gesperrt. „Man macht sich immer Gedanken. Lasse ich ihn noch einmal spielen, um ihn zu stärken? Oder nehme ich ihn raus, um ihn zu schützen? Ihr seht es am Sonntag“, sagt Walter und lässt damit die Frage offen, ob Awoudja oder Nathaniel Phillips Badstuber als Innenverteidiger ersetzen.

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