Stuttgarter Jubeltraube nach dem Siegtreffer. Foto: dpa

Der VfB Stuttgart hat am achten Bundesligaspieltag gegen den 1. FC Köln mit 2:1 gewonnen. Hinterher haben sich die Akteure zum Geschehen auf dem Rasen geäußert. Wir haben die Stimmen zum Spiel kompakt aufgearbeitet.

Stuttgart - Es hat lange gedauert, bis der VfB Stuttgart gegen den 1. FC Köln ins Spiel gefunden hat an diesem lauen Freitagabend in Bad Cannstatt. Die Gäste vergaben gar mehrfach gute Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Die Stuttgarter Hintermannschaft zeigte sich dabei oftmals nicht wirklich sattelfest. Doch nach gut 35 Minuten nahm das Wolfsrudel Witterung auf, wurde von Minute zu Minute besser und kam zu Torchancen. Die beste davon nutzte Anastasios Donis zur vielumjubelten Führung kurz vor der Pause.

Hier gibt es die VfB-Spieler in der Einzelkritik.

Nach der Pause blieb der VfB am Drücker. Vor allem der agile Donis zeigte ein ums andere Mal sein Potenzial. Trotz des Stuttgarter Übergewichts kam Köln durch Dominique Heintz´Traumtor allerdings zum Ausgleich. Erst in der Nachspielzeit schoss der eingewechselte Chadrac Akolo die Stuttgarter ins Glück.

Wir haben alle Stimmen zum Spiel gesammelt:

VfB-Trainer Hannes Wolf: „Wir haben nicht gut in Spiel gefunden. Aber wie schon zuletzt konnten wir uns auf einen guten Ron-Robert Zieler verlassen. In der zweiten Halbzeit geht das Spiel auf, wurde wild. Besonders nach dem 1:1. Wir hatten heute Glück, dass der Videobeweis eingeführt wurde. Wir sind sehr glücklich über den Sieg. Aber wir müssen dennoch weiter arbeiten, uns weiter verbessern, stabiler werden.“

Köln-Trainer Peter Stöger: „Gratulation an Stuttgart. Wir kamen gut in das Spiel, hatten viele Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Dann kam Stuttgart auf und macht das Tor. Nach der Pause hat es phasenweise etwas von einem Pokalfight gehabt, es war sehr intensiv. Am Ende müssen wir schauen, hier einen Punkt mitzunehmen. Es ist bitter, dass wir trotz des Aufwands mit null Punkten heimfahren müssen.“

VfB-Kapitän Simon Terodde: „Es ist natürlich nicht gut für beide Mannschaften, wenn man ewig da unten steht und nicht genau weiß, wie es weitergeht. Aber wir haben heute alles reingelegt und verdient gewonnen. Jetzt können wir entspannt ins Wochenende gehen.“

VfB-Torhüter Ron-Robert Zieler: „Wir haben den Heimsieg, das ist alles, was zählt. Es war eng, es war super-emotional, aber unterm Strich geht der Sieg für uns in Ordnung.“

VfB-Sportvorstand Michael Reschke: „Das war ein ungemein wichtiger Sieg in einem hochdramatischen Spiel. Sie glauben nicht, was in der Kabine grade los ist. Die Jungs feiern, und das völlig verdient. Für den Mannschaftsgeist ist dieser Erfolg superwichtig, da können wir viel mitnehmen. Wichtig ist auch, dass wir Köln so auf Wochen auf Distanz halten.“

Kölns Torschütze Dominique Heintz: „Das ist so unglaublich bitter. Ein richtiger Schlag ins Gesicht. Wenn wir doch wenigstens einen Punkt mitgenommen hätten. Nichtsdestotrotz heißt es jetzt aufstehen.“

VfB Stuttgart - 1. Bundesliga

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