Am Samstag will VfB-Trainer Markus Weinzierl den Abstand auf den Vorletzten 1. FC Nürnberg mit einem Sieg auf sieben Punkte vergrößern. Foto: Bongarts

Auch für Markus Weinzierl ist die Heimpartie am Samstag gegen den 1. FC Nürnberg ein Schlüsselspiel. „Wir brauchen dringend Punkte – und es gilt vor allem die entscheidende Spiele zu gewinnen“, sagt der VfB-Cheftrainer.

Stuttgart - Über die aktuelle Lage des VfB Stuttgart ist sich Markus Weinzierl völlig im Klaren: „Ich weiß, dass wir Druck haben“, sagte der 44-jährige Cheftrainer vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg: „Wir sehen uns aber durchaus in der Lage, Nürnberg zu schlagen. Wir müssen die entscheidenden Spiele gewinnen.“

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Leicht werde dieses Unterfangen aber nicht, kündigte Weinzierl auf der Pressekonferenz vor dem wichtigen Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten aus dem Frankenland an. „Wir müssen an die Leistungen in den letzten Heimspiele anknüpfen“, erklärte Weinzierl, der im heimischen Stadion mit seinem Team zuletzt gegen Hannover 5:1 gewonnen und gegen Hoffenheim 1:1 gespielt hatte. „Es wird gegen Nürnberg ein zähes, schwieriges Spiel – ein hartes Stück Arbeit. Sie sind gut strukturiert, waren zuletzt beim 3:0-Sieg über Augsburg stark verbessert – und werden uns nicht ins offene Messer laufen.“

Gentner und Castro sind verletzt

An seiner Startelf wird der VfB-Trainer schon aufgrund der Verletzungen von Christian Gentner und Gonzalo Castro sowie dem Ablauf der Gelbsperre für Santiago Ascacibar Veränderungen vornehmen. Zuletzt war der VfB ja meist in unveränderter Formation aufgelaufen. Auch taktische Varianten könnte es geben. „Wir probieren im Training auch die Viererkette aus. Mal schauen, wie es klappt“, sagte Weinzierl, der sich nicht in die taktischen Karten blicken lassen will.

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Auch Daniel Didavi, der nach seiner Einwechslung beim 0:3 in Frankfurt ein schlechtes Spiel machte, ist für den Stuttgarter Trainer wieder eine Option. „Er spielt eine Rolle“, sagte Markus Weinzierl: „Wir wissen, dass er noch stärker ist, wenn er im Rhythmus ist. Aber er zählt zu dem, was wir ausprobieren, mit dazu.“ Ob Didavi nun ein Kandidat für die Startelf ist, das ließ der Trainer offen: „Mir ist nicht wichtig, wie lange ein Spieler spielt, sondern dass er seine Rolle gut ausfüllt.“

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