Der VfB Stuttgart im Mittelpunkt. Am 1. Juni stimmen die Mitglieder darüber ab, ob es zur Ausgliederung kommt. Foto: Pressefoto Baumann

Kommt es am 1. Juni zur Ausgliederung beim VfB Stuttgart – oder nicht? Hier sammeln wir, was Sie zu dem Thema wissen müssen.

Stuttgart - „Ja zum Erfolg“ oder doch ein klares „Nein“. Viele Mitglieder des VfB Stuttgart haben für sich wahrscheinlich schon entschieden, ob sie am 1. Juni bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart für oder gegen die Ausgliederung stimmen. Andere können oder wollen am Donnerstag gar nicht in die Mercedes-Benz-Arena kommen. Wieder andere sind vielleicht noch immer unentschlossen.

An dieser Stelle geben wir eine Übersicht über die Artikel, die in den vergangenen Wochen und Monaten zum Thema Ausgliederung erschienen sind. Am Ende steht die große Frage: Was spricht für eine Ausgliederung? Was dagegen?

Zuletzt hatte Daimler-Vorstand Wilfried Porth in einem Interview mit unserer Zeitung ausführlich dargelegt, welche Strategie der Konzern hinter dem Investment beim VfB im Falle einer Ausgliederung verfolgt. Hier gibt es das ganze Interview.

Damit jedoch nicht genug. Insgesamt stellen sich vor allem zehn Fragen rund um den Themenkomplex Ausgliederung. Diese haben wir in folgendem Text aufgelistet und mit Antworten versehen. Hier geht es zum Artikel.

Die Ausgliederung, Hannes Wolf und ein gespaltenes Netz

Wie viel Geld der VfB Stuttgart in den nächsten Jahren wirklich generieren will, hat Wolfgang Dietrich erst am Sonntag noch einmal unterstrichen. Dabei geht es um deutlich mehr, als die zunächst veranschlagten 100 Millionen Euro. Wie viel es letztlich sind, lesen Sie hier.

Deutlich Stellung bezogen hat nun auch VfB-Trainer Hannes Wolf, der am 1. Juni mit Vertretern der Mannschaft bei der Ausgliederung dabei sein wird. Hier lesen Sie, was Hannes Wolf zur Ausgliederung sagt.

Klar ist letztlich auch, die Entscheidung über ein „Ja“ oder „Nein“ hängt auch vom Vertrauen der Mitglieder in die aktuelle Vereinsführung ab. Hier geht es zu unserem Kommentar.

Gespalten sind die Reaktionen vor allem auch im Netz. Oft wird unter VfB-Anhängern hitzig diskutiert. Zu einem übereinstimmenden Ergebnis kommen die wenigsten. Auch wenn sich viele vor allem eines wünschen: Egal, wie die Entscheidung ausfällt, am Ende soll der VfB nicht als gespaltener Klub dastehen. Hier einige Reaktionen aus dem Netz.

Die Gegenpole einer Ausgliederung: Vorstand und Ultras

Für viele ein entscheidender Faktor ist das Geld, das Daimler in den VfB stecken will. In den folgenden beiden Artikeln legen wir noch einmal alle Fakten dar, die man rund um das Investment von Daimler wissen muss. Einmal hier. Und einmal in diesem Artikel.

Die wohl unterschiedlichsten Pole in der ganzen Diskussion um eine Ausgliederung besetzen sicherlich zum einen die Ultras des VfB Stuttgart und zum anderen der Vorstand des VfB um seinen Präsidenten Wolfgang Dietrich.

Warum Dietrich vor den Folgen einer Nicht-Ausgliederung warnt, lesen Sie hier.

Warum die VfB-Ultras vom Commando Cannstatt das gesamte Konstrukt als mehr als fragwürdig erachten, lesen Sie hier.

In folgendem Interview erläutert Wirtschaftsexperte und Fußballkenner Roland Häussermann Chancen und Risiken der Ausgliederung.

Zum Interview mit Wirtschaftsjurist Magnus Missel, einem der großen offiziellen Bedenkenträger rund um den VfB, geht es hier.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: